
Mit dem Wohnmobil an der Göltzschtalbrücke
Ich bin zurück von einer schönen Reise mit Doxi durch das Vogtland im Länderviereck von Thüringen, Sachsen, Bayern und Böhmen. Wir sind täglich rund 20 km gewandert und haben interessante Städte und liebliche Landschaften durchstreift.
Von Westen kommend haben wir zunächst an drei Orten in der Mitte von Thüringen Halt gemacht, unter anderem bei meinen lieben Verwandten in Erfurt. Anschließend sind wir weiter nach Osten gefahren, mit Weida als erster Station im Vogtland.
Ich kannte die Region bis dato gar nicht, doch nun weiß ich: Der Name Vogtland entstand aufgrund der mittelalterlichen Herrschaft der Vögte von Weida, Gera, Plauen und Greiz über diese Region. Noch heute ist die Gegend reich an Schlössern und Burgen aus dieser Zeit.
Durchschnitten wird das Hügelland von zahlreichen Flusstälern, insbesondere von der Weißen Elster und der Göltzsch.
In diesen Tälern stehen auch zwei der ikonischen Bauwerke des Vogtlands, die Göltzschtalbrücke und die Elsterbrücke. Sie sind die Beiden größten Ziegelsteinbrücken der Welt. Die musste ich mir natürlich anschauen … 🙂
Im Süden und Südosten steigt das Hügelland zum Mittelgebirge hin in Richtung Tschechien an und nimmt, vor allem im Osten, auch Teile des Erzgebirges ein. Der bekannteste Berg des Vogtlands ist der Aschberg (930 m.ü.N.N) bei Klingenthal im Westerzgebirge.
Das Vogtland gilt als eine der vulkanisch aktivsten Zonen in Mitteleuropa. Alle zehn bis zwanzig Jahren gibt es hier stärkere Erdbeben, zuletzt in den Jahren 2000 und 2014.
Insbesondere die größeren Städte des Vogtlands wie Plauen und Greiz sind reich an prächtigen Bürgerhäusern, die vom frühen Wohlstand in der Region zeugen.

Ausdehnung des Vogtlands im frühen Mittelalter (Karte von Mario Schmalfuß | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Triebfeder der industriellen Entwicklung war der Maschinen- und Musikinstrumentenbau, sowie die Herstellung von Spitzen und Stickereien.
Tatsächlich kamen bis zum Zweiten Weltkrieg 75 % aller weltweit produzierten Orchesterinstrumente aus dem Vogtland. Auch die „Plauer Spitzen“ waren international bekannt und begehrt.
Mir hat es hier wirklich sehr gut gefallen. Schade, dass ich nicht noch etwas mehr Zeit hatte. Sonst hätte ich mir auch noch das angrenzende Erzgebirge angeschaut. Na, vielleicht ein anderes Mal …
Alle Fotos und Beiträge von dieser ereignisreichen Tour gibt es hier.
Tour-Kalender
Impressionen von dieser Reise
- Das Alte Rathaus bei Nacht
- Das Bunte Haus von Weida
- Blick von den Weberhäusern hinauf zum Malzhaus
- Das Schloss Netzschkau war eines der ersten Schlösser in Sachsen
- Stadtkirche St. Wenzel in Mylau
- Links das Obere Schloss, in der Mitte des Untere Schloss, rechts die Bibliothek
- Wohnhaus in der Altstadt mit Jugenstilfassade von 1904
- Nils und Micha vor der Osterburg
- Schloss Saalfeld, heute Sitz des Landratsamts
- DashHistorische Rathaus am Markt
- Blick hinauf zum Schloss aus der Töpfergasse
- Blick vom Schlossgarten zur ev. Stadtkirche St. Andreas
- Öl- und Graupenmühle
- Hauptgebäude der Wachsenburg
- Blick aus dem Gleichental hinauf zur Wachsburg
- Panoramablick hinunter nach Klingenthal
- Haus Erholung in der Lindenstraße
- Panoramabild vom historischen Albert-Bad
- Hübsche Sitzbank an der „Sachseneiche“ mitten im Wald
- Typisches Gestaltungselement der Erzgebirgsregion
- Felsformation „der steinerne Mönch“
- Hochwassermarkierungen auf einem Felsen am Flußufer
- Der mächtige Übrlauf der Staumauer
- Blick von Bosenhübel in Richtung Staumauer
- Blick vom Malszhaus zur Johannis-Kirche
- Stadtkirche St. Wenzel in Mylau
- Unteres Schloss und Bibliothek






























