
Schlossruine Dargun
Wir beschließen den zwölften Tag unserer Reise in Dargun. Die kleine Stadt liegt in einem Seitental der Peene, wenige Kilometer nördlich des Kummerower Sees, in dem die Peene ihren Ausgang nimmt.
Das Schloss ging auf ein Zisterzienserkloster zurück, das bereits 1552 säkularisiert wurde und fortan als Nebenresidenz des Herzogs Ulrich von Mecklenburg und seiner Nachfahren diente.
Die Klosteranlage wurde ab 1590 zunächst als Jagdschloss und später zur Renaissanceresidenz umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss erheblich zerstört, später aber in noch größerer Pracht wiederaufgebaut.
Doch den Zweiten Weltkrieg überlegte die Anlage nicht. In den letzten Kriegstagen 1945 fiel der gesamte Komplex der Brandschatzung durch Rotarmisten zum Opfer.
Der Abbruch der Ruinen konnte jedoch verhindert werden. Seit den 1990er Jahren engagieren sich Bürger und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für die Erhaltung und Sicherung der Ruinen. Es wurde Raum für Stadtinformation, die Stadtbibliothek und das Archiv geschaffen. Heute ist die Anlage ein beliebter Aufführungsort.
- Wanderkarte unserer Tour
- Schlosszufahrt
- Ruine des Schlosses Dargun
- Ruine des Schlosses Dargun
- Ruine des Schlosses Dargun
- Ruine des Schlosses Dargun
- Rathaus der Stadt Dargun
- Bauernhäuser im Ort
- Blick über den Schlossteich
- Doxi muss posieren
- Ehemaliges Amtsgericht
- Markantes Haus













