
Das Schloss inmitten von Streuobstwiesen
Bei der Annäherung an Ellwangen sieht man schon von weitem das Schloss, das oberhalb der Stadt inmitten von Streuobstwiesen auf einem Hügel thront. Das muss ich mir natürlich genauer ansehen. Also laufe ich am Abend mit Doxi hinauf zum „Schloss ob Ellwangen“, wie die weitläufige Anlage offiziell heißt.
Zum ersten Mal wurde das „castrum Ellwangen“ 1266 urkundlich erwähnt. Ab 1460 diente der Bau als Residenz und Wohnsitz, geprägt durch die weltliche Hofhaltung der zu Reichsfürsten aufgestiegenen Pröpste.
Ab den Jahren 1802/1803 machte Kurfürst Friedrich im Zuge der Säkularisation das repräsentative Gebäude zu seiner Residenz.
Der zum König von Württemberg aufgestiegene Friedrich I. ließ sich einen Thronsaal einrichten und zwischen den Jahren 1803 und 1806 tagte sogar die Regierung von Neuwürttemberg im Schlossgebäude.
Heute beherbergt das Schloss mehrere Landes- und Kreisbehörden. Im Ostflügel befindet sich eine Jugendherberge sowie Wohnungen.
Von der Westseite blickt man hinunter auf die Innenstadt von Ellwangen. Von der Ostseite geht der Blick über einen schönen Garten hinweg zur markanten Schönenbergkirche auf einem benachbarten Hügel. Schade, dass es schon relativ spät ist, sonst würde ich mit Doxi noch zur Schönenbergkirche hinüberlaufen.
- Das Schloss von der Innenstadt aus gesehen
- Die Frontseite des Schlosses
- Innenhof der Anlage
- Seitenflügel des Schlosses
- Wehrturm an der Ostseite
- Blick vom Garten hinüber zur Schönenbergkirche
- Ein hübscher Garten mit toller Aussicht – hier möchte man nur allzu gerne verweilen
- Beim Abstieg zurück zur Innenstadt: Langsam wird es dunkel








