
Die Enz zwischen Bietigheim und Bissingen
Am Abend, als sich die Hitze des Tages ein wenig gelegt hat, wandere ich mit Doxi vom Ortsrand von Bietigheim entlang der Enz nach Bissingen. Wie schon am Nachmittag sind auch um diese Uhrzeit noch viele Paddler auf dem malerischen Fluss unterwegs.
Das heutige siebenstöckige Hauptgebäude mit seiner Klinkerfassade stammt von 1903. Bis zu ihrer Stilllegung 1996 war darin die größte Mühle Württembergs untergebracht. Dann wurde das Gebäude in Wohnungen, Lofts, und Gewerberäume umgewandelt.
Wir folgen weiter der Ernz und wechseln in Höhe des Ortes Untermberg auf die andere Flußseite. Der Ortsname ist hier wörtlich zu nehmen, denn auf dieser Seite der Enz geht es steil auf das Hochplateau (den Berg) hinauf.
Oben liegt der Weiler Egartenhof mit der Ruine der Burg Altsachsenheim, die 1240 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Lage über dem Enztal ermöglichte es den Burgherren früher, Zölle von Flößern und Fuhrleuten zu erheben.
Allerdings soll die Burg bereits 1395 während der Fehde zwischen den Sachsenheimern und den Württembergern im Rahmen des sogenannten Schleglerkriegs zerstört worden sein. Seitdem ist sie eine Ruine.
Wir wandern oben auf dem Plateau zurück in Richtung Bietigheim, während am Horizont langsam die Sonne untergeht und die wenigen Wolken in ein rotes Licht taucht. Nach knapp zwei Stunden und acht Wanderkilometern erreichen wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt in Bietigheim.
- Malerische Enz am Abendlicht
- Kunstwerk an der Enz
- Rommelmühle an der Enz
- Mächtige Mauern der Ruine Altsachsenheim
- Inneres der Ruine Altsachsenheim
- Blick hinunter nach Bissingen
- Lustige Skulptur an einem Schrebergarten in den Enzhängen
- Sonnentergang auf den Höhen über Bissingen




































