Leipzig ist berühmt für seine zahllosen klassizistischen Wohnbauten. Viele davon haben die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieg überstanden oder sind nach der Wiedervereinigung wieder aufgebaut, bzw. instand gesetzt worden. Nur ganz wenige Bauruinen sind noch darunter.
Auf unserer großen Stadtwanderung durch den Osten und das Zentrum von Leipzig kommen wir an zahlreichen beeindruckend klaren und schönen Bauten aus dieser Zeit vorbei. Hier eine kleine Auswahl.
Die Tour mit dem schönen Titel „Parks und Kieze im Osten von Leipzig“ bringt uns vom Völkerschlachtdenkmal im Südosten des Zentrums bis in den Stadtteil Mockau im Nordosten.
Die Tour führt vorbei an vielen architektonischen Perlen des in Leipzig überall präsentieren Klassizismus, durch zahlreiche schöne Parksund den Kiez, wo sich ein Döner-Restaurant an des nächste reiht und schlecht rasierte Araber in Trainingsanzügen wild gestikulierend in ihre Handys brüllen.
Der Rückweg der Tour soll eigentlich per Straßenbahn erfolgen, doch wir laufen zurück ins Zentrum und schauen uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Eine tolle, aber auch ein wenig anstrengende Tour, auf der wir ganz viel von Leipzig gesehen haben.
Karte unserer Stadtwanderung
Das berühmte Signet der Leipziger Messe am Einang zum alten Messegelände
Moderne Architektur an der Dependance der Bundesbank und des Staatsarchivs
Die orthodoxe Russische Gedächtniskirche
Wiese vor der Dependance der Bundesbank
Ehemaliger Russischer Pavillon in der Messehallte 12 des alten Messegeländes mit vergoldetem Turm
Die Kastanienbäume im Friedenspark sind bereits erblüht
Doxi inmitten der Studentinnenstatue im Friedenspark
Der frühere Bahnhof der Sächsisch-Bayerischen Staatseisenbahn
Das Rote Haus an der Phillip-Rosenthal-Straße
Die Peterskirche
Seitenblick auf die Peterskirche
Portal der Peterskirche
Schiller-Denkmal
Das Hahnemann-Denkmal am Eingang zur Innenstadt
Das Alte Rathaus am Markt
Die Thomaskirche an der Thomaswiese mitten im Zentrum
Vorne der Richard-Wagner-Platz mit dem Pusteblumen-Brunnen, hinten das Hotel-Fuerstenhof und die Evangelisch-Reformierte Kirche von Leipzig
Blühende Obstbäume auf der gut besuchten Thomaswiese vor der Thomaskirche
Sankt Lukaskirche
Wunderbar duftende, blühende Kirschbäume
Prächtiger Bau des Bundesverwaltungsgerichts
Michaelskirche am Nordplatz in der Nähe des Zoos
Viel los heute am Eingang zum Leipziger Zoo
Das berühmte Gewandhaus Leipzig
Der Mendebrunnen vor dem Gewandhaus und der Universitätskirche
Die berühmte Nicolai-Kirche – hier begann das Ende der DDR
Die Universitätskirche Leipzig neben dem Gewandhaus
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Das Völkerschlachtdenkmal in der untergehenden Abendsonne
Leipzig, 19. April 2019
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
P+R Parkplatz im Wilhem-Külz-Park (kein offizieller SP)
Ort:
Leipzig
Adresse:
Str. des 18. Oktober
04103 Leipzig
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar
Zusatzinfo:
Pakrplätze in breiter Asphaltstraße gegenüber dem Völkerschlachtdenkmal mitten in einem Park.
Heute ist Karfreitag. Mit dem ersten Sonnenlicht bin ich früh am Morgen in Erfurt aufgebrochen, um zeitig am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig einzutreffen – bevor die großen Besuchermassen anrücken.
Gleich gegenüber dem Denkmal, in einer breiten Sackgasse, die den Wilhem-Külz-Park durchschneidet, habe ich einen kostenlosen Parkplatz für mein Wohnmobil ausgemacht. Und tatsächlich erweist sich dieser Ort als wunderbarer Ausgangspunkt für die Entdeckung von Leipzig.
Das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal ist wirklich riesig. Mit einer Höhe von 91 zählt es zu den größten Denkmälern Europas.
Es gehört zu den Wahrzeichen von Leipzig und bildet eine weithin sichtbare Landmarke mit markanter Silhouette. Fast eine Million Besucher werden jährlich gezählt.
Unmittelbar vor dem Völkerschlachtdenkmal befindet sich der künstlich angelegte See der Tränen. Er soll die Tränen der Völker symbolisieren, die um ihre Gefallenen der Schlacht trauern.
Der historische Bezugspunkt für dieses Monument ist die im Oktober 1813 vor den Toren von Leipzig ausgetragene Völkerschlacht, die Teil der napoleonischen Befreiungskriege war.
Sie führte zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen Russlands, Österreichs, Preußens und Schwedens. In der Schlacht, die bis zum Ersten Weltkrieg als die größte der Geschichte galt, kämpften Deutsche auf beiden Seiten.
Die Bauzeit des Denkmals betrug 15 Jahre. Mehr als 26.000 Natursteinblöcke wurden dabei verbaut. Im Innern des Denkmals erhebt sich eine Kuppelhalle mit einer Innenhöhe von 68 Metern. Exakt fünfhundert Stufen führen vom Fuß des Denkmals hinauf zum Eingang der Kuppelhalle. Die überlebensgroßen Wächterfiguren in der Halle haben eine Höhe von 10 Metern. Ein wirklich gewaltiges und beeindruckendes Bauwerk, wie ich finde.
Infotafel vor dem Denkmal
Annäherung an das Denkmal in der frühen Morgensonne
Aufgang zum Denkmal
Seitenblick auf das Denkmal
Fünfhundert Stufen führen vom Fuß des Denkmals zum Eingang der Kuppelhalle
Der Erzenglel Michael im Fuß des Denkmals
Mit einer Höhe von 91 Metern gehört das Völkerschlachtdenkmal zu den größten Denkmälern Europas
Panoramablick über den See der Tränen
Vollmond über dem Völkerschlachtdenkmal
Der Erzengel Michael bei Nacht
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