
Haus Overbach
Der zweite Testtag für meine neue Wanderregenjacke. Heute sind wir im Regen an der Rur bei Jülich unterwegs. Wir starten am Brückenkopfpark, der nach einer Festungsanlage aus napoleonischer Zeit benannt ist.
Wir wandern in nördlicher Richtung an der Rur entlang und laufen durch die schönen Rurauen, in denen sich der Fluss bei Hochwasser ungestört ausdehnen kann.
Bald passieren wir den kleinen Ort Broich und biegen dahinter zum Barmener Baggersee ab, einer ehemaligen Kiesgrube, die heute als Naherholungsgebiet dient.
Wir umrunden den See auf ufernahen Pfaden und laufen anschließend auf das Haus Overbach zu, einer früheren Wasserburg im Jülicher Stadtteil Barmen.
Der Gebäudekomplex ist heute im Besitz der Ordensgemeinschaft der Oblaten des hl. Franz von Sales. Die Gebäude werden als Verwaltungsgebäude des Ordens, als Kloster und für ein kirchliches Gymnasium genutzt.
Zwei meiner Jugendfreunde haben hier vor 30 Jahren ihren Zivildienst abgeleistet. Seitdem war ich nicht mehr hier. Ich bin überrascht, so unvermittelt auf die Anlage zu stoßen und bekomme ein wenig nostalgische Gefühle. Damals waren wir noch jung …
Dreieinhalb Stunden waren wir heute größtenteils im Regen unterwegs und haben 13 Kilometer zurückgelegt. Unter meiner neuen Jacke plus Regenhose bin ich schön trocken geblieben. So soll es sein 🙂
- Wanderkarte unserer Tour
- Die Rur am Brückenkopfpark
- Stromschnellen in den Rurauen
- Herbstlich bunter Baum an der Rur
- Wir unterqueren die Autobahn A44, die hier mit Streetart geschmückt ist
- Rurradweg bei Broich
- Wir erreichen den Barmener Baggersee
- Blick auf den See
- Die Farben des Herbstes
- Birkenwald am Baggersee
- Die Textur des Herbstes
- Eingang zum Haus Overbach
- Im Innenhof von Haus Overbach
- Denkmal für den Ordensgründer
- Die Kirche St.-Martins in Barmen
- Straßenbäume in Barmen
















