
Kostenloser Womo-Stellplatz am Rande des Reichswalds
Erneut sind wir im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden unterwegs. Diesmal am oberen Niederrhein zwischen Kleve und Nimwegen.
Wir starten auf niederländischer Seite am südwestlichen Rand des Reichswalds, der hier die Landesgrenze bildet. Am Gästehaus De Diepen gibt es einen kostenlosen Wander- und Womo-Parkplatz, den wir uns bei dieser Gelegenheit anschauen.
Der Wald bildet die Grenze zwischen den niederländischen Provinzen Limburg und Gelderland. Er war bis ins späte Mittelalter Teil des Reichswalds, der ununterbrochen von Xanten über Kleve bis nach Nimwegen reichte. Charakteristisch ist der steile Abfall das Niederrheinischen Höhenzugs nach Westen hin zum Tal der Maas.
Für uns geht es in mehreren Schleifen rauf und runter durch den Buchenwald vorbei an Bächen und kleinen Waldseen. Auf dem ehemaligen Landgut Sint Jansberg treffen wir im Wald auf die Überreste einer römischen Villa aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es ist das größte bekannte römische Hauptgebäude in den Niederlanden mit einer Abmessung von 85 m × 24 m.
Leider lichtet sich der durchdringende kalte Nebel erst, als wir nach zweieinhalb Stunden wieder unseren Startpunkt erreichen. Wären wir vielleicht besser etwas später gestartet, aber so ist das manchmal. War trotzdem eine schöne Wanderung.
- Wanderkarte unserer Tour
- Blick vom Molenbeek hinüber zum Westrand des Reichswalds. Gut zu erkennen ist der Feuerwachturm auf deutscher Seite.
- Infotafel am Rande des Reichswalds
- Umgestürzte Bäume vom letzten Wintersturm versperren uns den Weg
- Mächtige Wurzelscheibe eines umgestürzten Baumes
- Doxi stärkt sich an einem der zahlreichen Waldseen
- Unterschlupf für Wildtiere
- Rekonstruktion der Römischen Villa am ehemaligen Landgut Sint Jansberg
- Hier lassen sich die Ausmaße des Hauptgebäudes erahnen
- Bachlauf gleich neben dem Wanderweg
- Gasthaus am Rande des Waldes bei Plasmolen
- Blick hinunter auf einen der zahlreichen Waldseen
- Alte Mühle am Sint Martinsweg













