
Am Übergang zwischen Schilfgürtel und Watt: der Kiekkaaste. Unter der Holzdecke im Obergeschoss brüten jede Menge Schwalben.
Ich möchte so gerne mal den Dollart sehen, die große Meeresbucht an der Mündung der Ems in die Nordsee.
Nach dem Besuch der Mühle am Wynhamster Kolk suche ich nach einem passenden Fußweg. Doch es erweist sich als gar nicht so einfach, an die vorderste Meereslinie heranzukommen.
Die Infotafel am Parkplatz ist noch auf Deutsch gehalten, doch als wir wenige Meter weiter den Deich erklimmen, sind die Schilder bereits alle in niederländischer Sprache. Offensichtlich haben wir unbemerkt die Landesgrenze überschritten.
Hier auf holländischer Seite gibt es einen Aussichtspunkt zur Vogelbeobachtung. Er befindet sich hinter dem Schilfgürtel an der vordersten Wasserlinie, die bei Flut erreicht wird. Über schmale Stege geht es mehrere hundert Meter durch das Schilf zu diesem „Kiekkaaste“, der erhöht auf stählernen Beinen im Watt steht.
Unter die Holzdecke im Obergeschoss des Aussichtspunktes haben zahlreiche Schwalben ihre Nester geklebt. Ich wundere mich erst noch, wo denn der ganze Vogelkot am Boden wohl herkommen mag, aber dann sehe ich sie und höre auch schon das Rufen der Jungvögel in ihren Nestern: Mama, Papa, kommt zurück und bringt endlich Futter…
- Kanal hinter der Schleuse zum Dollart
- Niederländisches Hinweisschild zum Kiekkaaste
- Infotafel auf deutscher Seite
- Mehrere hundert Meter geht es auf schmalen Stegen durch den Schilfgürtel
- Auch hier blüht etwas
- Am Horizont erscheint der Kiekkaaste
- Gleich sind wir da
- Unter der Decke brüten Schwalben. Die Kleinen gucken aus ihren Nestern.
- Ist das Kunst oder nur ein verrottender Holzladen?
- Blick auf den gefluteten Dollart
- Links und rechts erstrecken sich am Rande des Watts ausgeprägte Schilfgürtel











