
Übergang über die Issumer Fleuth am Mehrgenerationenspielplatz
Gemeinsam mit meiner Wanderfreundin Gabi war ich heute rund um Issum an nördlichen Niederrhein unterwegs.
In Issum befindet sich das Stammhaus der Altbierbrauerei Diebels. Hier wurde auch der heute bundesweit agierende Tiefkühlvertrieb Bofrost gegründet.
Im Ort mündet die Nenneper Fleuth in die Issumer Fleuth. Nördlich liegt das Naturschutzgebiet Fleuthkuhlen, ein Niedermoorkomplex, den wir auf unserer Wanderung durchqueren.
Typisch für das Landschaftsbild sind Felder, Wiesen und Waldabschnitte rund um 53 flache Seen, die im 18. und 19. Jahrhundert durch bäuerlichen Torfabbau entstanden sind.
Auf unserem Weg kreuzen wir auch die Fossa Eugenia, ein nie fertig gestelltes Kanalprojekt, das ab 1626 errichtet wurde, um die abtrünnigen niederländischen Provinzen im Spanisch-Niederländischen Krieg vom gewinnbringenden Handel auf dem Rhein abzuschneiden.
Leider hatten wir nicht ganz so viel Sonne, wie die Wettervorhersage in Aussicht gestellt hatte. Außerdem wehte stellenweise ein kräftiger, eisiger Wind. Dennoch war es eine schöne Tour durch ein interessantes Landschaftsbild.
- Wanderkarte unserer Tour
- Mehrmals kreuzen wir die Issumer Fleuth
- Durch Torfabbau entstandener See
- Fleuth-Aue am Haus Issum
- Die ersten Schneeglöckchen sind da
- Gedenkstein am Pilgerweg zu Ehren der Mutter Josefa
- Laubengang in den Fleuth-Auen
- Typisch Niederrheines Landschaftsbild
- Herrschaftliches Haus Beerenbrouck
- Im Hintergrund: Wildgänse, die am Niederrhein überwintern
- Panoramabild der früheren Burg „Haus Issum“
- Im Hintergrund die „Kamelfarm Niederrhein“ an der Issumer Fleuth
- Herrlichkeitsmühle
- Statue am Markt
- Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
- Infotafel an der Fossa Eugenia
- Infotafel am NSG Fleutkuhlen
- Historische Haustür am Markt
- Früheres Rathaus in den Gebäuden der ehemaligen Burg „Haus Issum“



















