
Marktrplatz von Luckau
Am Westrand des Spreewals liegt die Stadt Luckau, die im Mittelalter zu den wohlhabendsten und bedeutendsten Städten der Niederlausitz zählte. Die Stadt selbst war halb deutsch, halb sorbisch, doch in den umliegenden Dörfern wurde ausschließlich sorbisch gesprochen.
Rund um den Marktplatz gruppieren sich einige sehenswerte Barockhäuser, sowie klassizistische Verwaltungs- und Wohnhäuser mit teils prachtvoll herausgearbeiteten Fassaden.
In unmittelbarer Nachbarschaft existierte seit 1291 ein Dominikanerkloster, das nach dem Weggang der Mönche ab 1747 als Gefängnis genutzt wurde und heute ein Kulturzentrum beheimatet.
Zwischen 1916 und 1918 war in dem Bau u.a. der sozialistische Politiker Karl Liebknecht inhaftiert, einer der historischen Helden der späteren DDR. Daran erinnert eine Bronzestatue des Bildhauers Theo Balden, die bis zur Wende auf dem Marktplatz stand und danach an die Stadtmauer im Bereich des Gefängnisses umgesetzt wurde.
- Der im 13. Jahrhundert errichtete „Rote Turm“ der Luckauer Stadtbefestigung
- Gotische St.-Nikolai-Kirche
- Das ehemalige Kloster, später Gefängnis
- Denkmal für den in Luckau inhaftieren Karl Liebknecht
- Rathausfront
- Rathaus, Seitenansicht
- Hausmannsturm und Georgenkapelle
- Barockhäuser am Marktplatz
- Haus am Markt
- Haus in Marktnähe
- Haus in Marktnähe
- Schlossberg mit Musikhalle












