
Doxi in der Werra. Hier war bis 1990 die innerdeutsche Grenze. Erst seit 1999 verbindet die neu erbaute Werrabrücke wieder das thüringische Lindewerra mit Hessen.
Upps, wir haben rübergemacht: Von Kassel sind wir ins schöne Werratal gefahren und haben beim kleinen Ort Lindewerra die Werra überquert. Schon standen wir mit beiden Beinen in Thüringen.
Ohne Passierschein kam man gar nicht erst in die Nähe des Flusses. Politisch Unzuverlässige, wie etwa die vielen Landwirte, die auch auf der anderen Seite der Werra Felder besaßen, wurden bereits im Jahre 1951 in andere Teile der DDR zwangsumgesiedelt.
Heute befindet sich an dieser Stelle ein wunderbarer kleiner Womo-Stellplatz und eine Anlegestelle für Wasserwanderer. Die Werra macht hier eine hufeisenförmige Schleife. Die vollständig bewaldeten Hänge schmiegen sich eng an den Fluss an, sodass sich ein landschaftlich reizvolles Bild bietet.
Es ist total heiß in diesen Tagen, und so genießen Doxi und ich es, durch den am Rand ganz seichten Fluss zu waten. Trotz der kleinen Brücke ist es sehr ruhig und beschaulich hier. Ein wunderbarer Ort, um die Natur zu genießen und ein wenig zu verweilen.
- Blick von unserem Stellplatz ins Werratal
- Hufgetrappel auf der Brücke – eine Gruppe von Pferden folgt einem Vorreiter über die Werra
- Erinnerung an die ehemalige Deutsch-Deutsche-Grenze
- Die Eisenbahnbrücke über das Werratal
- Dorfstraße in Lindewerra
- Häuser in Lindewerra
- Abendstimmung am Fluss








