
Der Bergfried von Burg Stargard neben der Burgkapelle, die früher als oberes Tor diente
Sie ist eine von wenigen Höhenburgen im norddeutschen Tiefland und gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten des Landes Mecklenburg-Vorpommern: die Burg Stargard auf dem 90 Meter hohen Burgberg etwa 15 km südöstlich von Neubrandenburg.
Insgesamt handelt es sich um elf Gebäude, darunter ein massiver 38 Meter hoher Bergfried. Alle Gebäude wurden aus Backstein errichtet, was die große Bedeutung der Burg für die Region bezeugt.
Mit der Landesteilung von 1352 wurde die Burg Residenz des Herzogs Johann I. zu Mecklenburg-Stargard. Im Dreißigjährigen Krieg diente sie 1631 als Hauptquartier von General Tilly während der Belagerung und Erstürmung von Neubrandenburg.
In späteren Jahrhunderten wurde die Burg als Amts- und Wohnsitz von Amtmännern, Amtshauptleuten genutzt. 1726 fand auf Stargard der letzte Hexenprozess Mecklenburgs statt. Das Krumme Haus, der frühere Fürstenwohnsitz, in dem damals verhandelt wurde, brannte 1919 vollständig aus. Heute stehen nur noch die Grundmauern.
- Infotafel vor der Burg
- Wassergraben um die Vorburg
- Das untere Tor, der Zugang zur Vorburg
- Frühere Wirtschaftsgebäude in der Vorburg, heute Sitz des Burgmuseums
- Zugang zur Hauptburg von der Vorburg aus gesehen
- Nachbauten mittelalterlicher Belagerungsgeräte
- Zugang zur Hauptburg, vom Burghof aus gesehen
- Gasthof im Innern der Burg
- Der 38 meter hohe Bergfried mit dem Eingang in 14 m Höhe
- Ruine des Krummen Hauses, in dem früher die Burgherren residierten
- Infotafel zur Geschichte des Krummen Hauses
- Ruine des Krummen Hauses
- Wappenbild
- Innenraum der Burgkapelle
- Innenhof der Hauptburg
- Panoramabild von der Vorburg
- Panoramabild vom Innenhof der Hauptburg

















