
Blick vom Deich bei de Cocksdorp ins Wattenmeer
Der nördlichste Teil von Texel rund um den Ort de Cocksdorp wird Eijerland (dt: Eierland) genannt, weil hier früher in großem Maßstab Möweneier gesammelt und in Amsterdam als Delikatesse verkauft wurden.
Noch bis zum 13. Jahrhundert war Eijerland Teil der nördlich von Texel gelegenen Insel Vlieland. Dann trennten Sturmfluten die Gegend von Vlieland ab, sodass sie zu einer eigenständigen Insel wurde.
Das zwischen Eijerland und Texel befindliche Seegatt begann sich im 16. Jahrhundert durch Sandablagerungen zu schließen. Es entstand eine Sandbank, die nur bei Sturmfluten überspült wurde.
Um eine dauerhafte Verbindung nach Eijerland zu schaffen, errichtete man 1630 einen ersten Sanddeich. Aufwändige Landgewinnungsmaßnahmen und Eindeichungsarbeiten begannen 1835. Sie machten Eijerland zu einem Bestandteil von Texel. Heute gehört die Gegend neben Den Koog zu den wichtigsten Tourismuszentren der Insel.
Weil Eijerland unter dem Meeresspiegel liegt, muss der Polder ständig entwässert werden. Heute übernimmt diese Aufgabe eine elektrische Pumpstation am Ortsrand von de Cocksdorp . Sie pumpt Wasser aus dem Eijerlandkanal und dem Roggeslot (dt: Rachengraben) unter dem Deich hindurch ins Wattenmeer. Ohne diese Maßnahmen stünde die gesamte Gegend bald schon unter Wasser. Und dann gäbe es auch keine Eier mehr zu sammeln …
- Der Leuchtturm am Noord Kaap
- Ein Bollwerk gegen Sturm und Flut
- Strand vor dem Leuchtturm
- Blick vom Leuchtturm zur Nordspitze von Texel
- Ausflugschiff zur Insel Vlieland
- Fischerboot an den Sandbänken vor der Küste
- Waddenkerk
- Reformierte Kirche
- Häuser in de Cocksdorp
- Häuser in de Cocksdorp
- Häuser in de Cocksdorp
- Das Pumpwerk
- Schaubild des Pumpwerks
- Naturschutzgebiet hinter dem Dünengürtel
- Abendlicher Blick auf de Cocksdorp
- Panoramablick ins Watt bei Ebbe
















