
Denkmal gegen den Krieg am Weißenburger Tor
Germersheim liegt in der Rheinebene am linken Rheinufer zwischen Ludwigshafen und Karlsruhe, 13 km südlich von Speyer.
Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege beschloss man deshalb, Germersheim zur deutschen Festung auszubauen, um weitere Angriffe Frankreichs abzuwehren.
Der Bau der Festung erstreckte sich von 1834 bis 1855. Germersheim wurde dadurch zur Militärstadt. Es wurden riesige Verteidigungsanlagen errichtet, dazu Kasernen und militärische Infrastruktur.
Der militärische Fortschritt überholte die Planungen durch Steigerung der Geschützreichweite und die Einführung von Brisanzgranaten jedoch bald. Aber weil keine neuen Häuser oder Fabriken außerhalb der befestigten Stadt errichtet werden durften, schränkte dies die Stadtentwicklung nachhaltig ein.
So entwickelte sich Germersheim zu einer fast reinen Garnisonsstadt, und das merkt man bis heute, auch wenn die zahlreichen Militärbauten längst für andere Zwecke genutzt werden.
- Wanderkarte unserer Tour
- Ehemaliges Arresthaus der Festung
- Festungsbauten am Arresthaus
- Kaserne am Marktplatz
- Geschützturm der Fronte Beckers
- Festungspark „Fronte Lamotte“
- Festungspark „Fronte Lamotte“
- Das Weißenburger Tor, Wahrzeichen der Stadt
- Brunnen auf der Stadtseite des Weißenburger Tors
- Markplatz mit Stadthaus / Rathaus
- Wohnhaus am Königsplatz
- Karl-Heinz Deutsch: Große Stele (1977)
- Altstadt-Haus
- Bürgerhaus am Königsplatz
- Häuser an der St. Jakobus-Kirche
- Alte Lateinschule, heute Finanzamt
- Historischer Hof



























