
Blick in die Unterstadt mit dem Viertel „Grund“
Rauf und runter sind wir heute auf einer Strecke von 16 Kilometern durch Luxemburg-Stadt gelaufen. Ich bin zum ersten Mal hier und ganz begeistert über die vielen schönen Ansichten und historischen Bauten. Eigentlich wollte ich auf einem Großparkplatz am Rande der Oberstadt, dem Ville Haute, parken. Doch da findet gerade die jährliche Kirmes statt, das „Schueberfouer“.
Das Stadtbild wird geprägt durch das Petruss-Tal. Es ist Fußgängern vorbehalten und trennt die Oberstadt vom Bahnhofsviertel. Nach Osten hin grenzt das Alzette-Tal die Oberstadt vom Kirchberg ab. In der Bebauung sind viele Reste alter Befestigungsanlagen erhalten, denn die Stadt wurde ab dem 16. Jahrhundert zu einer der stärksten Festungen Europas ausgebaut.
Luxemburg war lange dem Herrschaftsstreben der großen europäischen Mächte unterworfen. In der Festung wechselten sich Burgunder, Spanier, Franzosen, Österreicher und dann wieder Franzosen und Preußen ab.
Nach dem Wiener Kongress von 1815 erhielt Luxemburg einen Sonderstatus als Großherzogtum. Es wurde durch den niederländischen König regiert, gehörte aber als militärisch wichtige Region offiziell dem Deutschen Bund an. Die Stadt wurde zur Bundesfestung ausgebaut und erhielt eine preußische Garnison, die erst im Jahre 1867 aufgelöst wurde.
Mehr als sechs Stunden verbringen wir in der Stadt. Am Ende bin ich fast ein wenig ermattet von den vielen Eindrücken. Und ich bin sicher: Hier war ich zwar zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal. Jetzt bin ich ein Fan von Luxemburg.
- Immer der Nase nach gehts durch Luxemburg-Stadt
- Blick vom Kirchberg auf die Oberstadt
- Die Passerelle, auch „Alte Brücke“ genannt, überspannt das Petruss-Tal
- Wehr am Hospice Civil de la Ville
- Blick auf den Panoramaaufzug vom Pfaffenthal hinauf zur Oberstadt
- Windspiele am Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean
- Musée Dräi Eechelen im Fort Thüngen mit drei goldenen Eicheln auf den Dächern
- Blick vom Fort Obergrünewald zum Musée Dräi Eechelen
- Ehrenstätte für die Gefallenen Luxemburger im Zweiten Weltkrieg
- Denkmal für die von den deutschen ermordeten Juden
- Die Katedrale „Notre Dame de Luxembourg“
- Rückseite des Justizpalasts
- Blick vom Justizpalast in die Unterstadt „Grund“
- Unterstadt „Grund“ an der Alzette, rechts die Eglise Saint-Jean
- Blick vom Dent Creuse auf die Eglise Saint-Jean
- Blick vom Dent Creuse auf das Hospice Civil de la Ville
- In diesem historischen Prachtbau ist das Außenministerium des Herzogtums untergebracht
- Jugendstilfassade in der Einkaufsstraße „Grand Rue“
- Blick vom Dent Creuse zur Passerelle
- Blick aus dem „Grund“ hinauf zur Oberstadt
- Der Skatepark „Peitruss“
- Auf dem Volksfest „Schueberfouer“
- Blick hinunter in den Stadtteil Clausen, auf die Passarelle und zur Oberstadt vom Aussichtspunkt im Park „Kosakestee“
- Panoramalick vom „Spueneschen Tiermchen“ hinunter ins Pfafenthal
- Panoramablick in die Unterstadt mit dem Viertel „Grund“














































