
Bergfried der Kyllburg
Es gibt sie, diese Orte, an denen man die Pracht der Vergangenheit noch erahnen kann, bei denen im Hier und Jetzt aber nicht mehr viel geht. Kyllburg scheint mir ein solcher Ort zu sein.
In diesem Jahr wurde der Ort auch noch vom Hochwasser der Kyll bei der Regen-Flutkatastrophe im Juli 2021 heimgesucht. Der beliebte Camping-Platz am Flussufer unterhalb der ehemaligen Burg wurde komplett zerstört.
Als Wandergebiet ist Kyllburg nach wie vor interessant, nur haben wir heute das Pech, im totalen Nebel bei nur 6 Grad anzureisen.
Deshalb bleibt es bei einer kleinen Tour rund um den Stiftsberg mit der katholischen Stiftskirche, der ehemaligen Burg (1912 durch einen Schulhausbau ersetzt, heute Wohnhaus) und der einstmals belebten Einkaufstraße, in der heute kein einziges Geschäft mehr geöffnet hat. Und der Eifeler-Hof ist auch geschlossen. Die Corona-Krise und das Hochwasser haben ihm den Rest gegeben.
- Als wir aus Dauderfeld abreisen, scheint dort noch die Sonne, aber der Nebel lautert bereits in der Ferne
- Kyllschleife rund um den Stiftsberg
- Wald am Kyllhang
- Ausgrabungsstätte einer früheren Keltensiedlung auf dem Stiftsberg
- Stiftskirche auf dem Kyllberg
- Stiftsberg Bildungs- und Freizeitzentrum
- Der mächtige 23 m hohe Bergfried der Kyllburg
- Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist heute eine Wohnanlage
- Katholisches Pfarrhaus
- Haus des Gastes
- Farbenprächtiger Baum im Stadtwald Hahn oberhalb der Kyll
- Geschlossenes Geschäft auf der Hochstraße
- Typische Architektur aus der Zeit rund um 1900
- Der Eifeler Hof, früher das prächtigste Hotel im Ort
- Blick von der früheren Sonnenterrasse des Eifeler Hofs hinauf zur Burg
- Blick in das Kylltal vom Stiftsberg
- Das Gelände des zerstörten Camping-Platzes an der Kyll wird gerade eingeebnet

















