
Doxi an einem der zahlreichen Wasserläufe, die das Ried durchziehen
Wir haben die Nacht an der Therme in Bad Waldsee verbracht. Am Morgen fahren wir weiter in Richtung Bad Wurzau. Auf halber Strecke machen wir im Ort Haidgau halt und brechen von dort zu einer 12 km langen Wanderung rund um das Wurzacher Ried auf, einem der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands.
Der weithin unberührte Kernbereich, etwa ein Drittel der Moorgesamtheit, bildet das größte zusammenhängende und noch intakte Hochmoor Mitteleuropas. Es ist umgeben von Heideflächen und bewaldeten Übergangszonen, die von Kanälen, Wasserflächen und moorig schwarzen Tümpeln durchzogen sind.
Hinter dem Ried beginnt unser Aufstieg durch Feldflächen auf die Grabener Höhe. Dabei genießen wir weite Blicke in die hügelige Landschaft am Übergang zwischen Oberschwaben und dem Allgäu. Am Horizont sind in weiter Ferne die nördlichen Alpen zu sehen.
Durch dichten Wald laufen wir zurück in Richtung Haidgau. Mitten im Wald stoßen wir auf die Sebastianskapelle, einem bedeutenden Wallfahrtsort der Region. Die schmucke Kapelle ist nicht verschlossen, und so kann ich einen Blick in das Innere werfen.
Nach etwas mehr als drei Stunden erreichen wir wieder unseren Startpunkt in Haidgau. Wie vom Wanderführer versprochen, war es eine überaus abwechslungsreiche Tour mit vielen interessanten Eindrücken.
- Wanderkarte unserer Tour
- Auf dem Weg ins Wurzacher Ried kommen wir an einer Weide mit Alpakas vorbei
- Die Tier sind offensichtlich vor kurzem geschoren worden – außer am Kopf
- Infotafel am Zugang zum Wurzacher Ried
- Heideflächen im Ried
- Moorige Tümpel durchziehen das Ried
- Wasserläufe im Ried
- Wasserläufe im Ried
- Weite Blicke in die Landschaft beim Aufstieg zur Grabener Höhe
- Die Bäume im Hintergrud bilden die Grabener Höhe
- Die Sebastianskapelle mitten im Wald – eine Wallfahrtskirche mit langer Tradition
- Innenraum der Sebastianskapelle
- Der abgeschirmte Altarraum
- Blick auf den Altar
- Panoramabild von den Heideflächen im Wurzacher Ried
















