
Lustige Roboter-Musikanten
Dass der Marktführer bei Geld- und Glücksspielgeräten, die Merkur-Stiftung der Unternehmerfamilie Gauselmann, ihre kulturellen Aktivitäten durch eine Sammlung historischer Automaten aller Art krönt, liegt ja ein wenig auf der Hand. Schön ist, dass diese Sammlung auch öffentlich zugänglich ist.
Die Geräte aus dem eigenen Unternehmen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Im Laufe der Jahre und durch Übernahme anderer, bereits existierender Sammlungen sind knapp 2.000 Geräte zusammengekommen, von denen etwa 200 in wechselnder Kombination in der Ausstellung im Deutschen Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen präsentiert werden.
Darunter befinden sich überraschend viel historische Automaten und neben Glückspielgeräten auch Musikboxen, Kirmesorgeln, Flipper, Wahrsageautomaten und manch anderes skurriles Gerät. Ich finde das äußerst sehenswert.
- Rhenania der Firma Stollwerk, Köln 1887
- Dewey Twins, Chicago 1903
- Le cochon electriseur automatique, Paris 1905
- Uncle Sam, Detroit 1908
- Prämienautomat Schutzmann, Dresden 1909
- „Le Magic“ von ‚Paul Beraud, Paris 1910
- Pull Tiger’s Tail, Chicago, 1928
- Concertine No 23a
- Chyromant Automat, Wien 1914
- Silver Gloves, New York, 1936
- The Twins, London 1955
- Wurlitzer 1015, North Tonawanda USA 1947
- Symphonie M80, Hamburg 1957
- Panoramic 200, Neu-Isenburg 1959
- PEZ Kaugummi-Automat, Wien 1960
- Derby Luxus, Hamburg 1964
- Rotomat Super Joker, Berlin 1981
- One-Armed-Bandit, Reno USA, 1977
- Flipper aus vierJahrzehnten





























