
Ruine der 1148 errichteten Burg Kaster an der Kasterer Mühlenerft. Davor sonnt sich eine Schildkörte auf einem Holzstamm im Fluss (unten links).
Nach drei Jahren bin ich zum ersten Mal wieder in Alt-Kaster an einem Seitenarm der Erft, rund 30 km von meinem Zuhause entfernt. Gemeinsam mit Heike und Doxi unternehme ich eine 10 km lange Wanderung durch das hübsche befestigte Landstädtchen und hinauf auf die angrenzende Kasterer Höhe.
Die gut erhaltenen Häuser stammen weitgehend aus der Zeit nach dem letzten Stadtbrand von 1624. 1955 war Kaster die nach Einwohnern zweitkleinste Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute gehört der Ort zu Bedburg.
Nach der Ortsdurchquerung laufen wir an der Kasterer Mühlenerft, einem Seitenarm der Erft, und am blau schimmernden Kasterer See entlang. Dann steigen wir auf die Kasterer Höhe auf, die durch die Aufschüttung des Abraums aus dem angrenzenden Tagebau entstanden ist. Mehrere Siedlungen und sogar das altehrwürdige Schloss Harff mit seinem riesigen Tierpark und Englischem Landschaftsgarten mussten dafür weichen.
Oben auf der Höhe bläst uns der Wind mächtig um die Ohren. Doch er vertreibt auch die Wolken, sodass wir einige sonnige Stunden genießen können. Das tut richtig gut.
- Das Agatha-Tor am Ortseingang
- Hübsche Häuser aus dem 17. Jahrhundert prägen das Stadtbild
- Holzskulptur am Beginn der Eulengasse
- Blick in die Eulengasse mit dem Eulenturm von 1370
- Befestigung rund um die Kirche
- Die Kasterer Mühlenerft, ein Seitenarm der Erft
- Ruine der Burg Kaster an der Erft
- Heike und Doxi am Ortsausgang
- Schwäne am Kasterer See
- Blick auf den Kasterer See
- Wir in der Frühlingssonne
- Blick von der Kasterer Höhe hinüber zu den großen Braunkohlekraftwerken bei Grevenbroich
- Infotafel am Werwolf-Wanderweg
- Panoramabild von den Windrädern auf der Kasterer Höhe



























