
Rathaus von Wachtendonk
Meine Wanderung rund um Wachtendonk nutze ich für einen ausgiebigen Spaziergang durch den historischen Ortskern nahe dem Zusammenfluss von Niers und Nette.
Die Stadt erhielt bereits 1343 die Stadtrechte und wurde mit Gräben und einer Stadtmauer befestigt.
Im niederländischen Freiheitskampf gegen die Herrschaft Spaniens war der Ort im Achtzigjährigen Krieg heftig umkämpft. Mehrmals wurde die Festung von den Niederländern erobert und von den Spaniern wieder zurückerobert.
Schließlich fiel der Ort am Beginn des 18. Jahrhundert im Frieden von Utrecht an Preußen.
Die meisten Häuser wurden bald nach dem letzten großen Brand von 1708 errichtet. Die Straßenführung ist seit mehr als 300 Jahren unverändert.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Wachtendonk kaum in Mitleidenschaft gezogen und in den 1970er Jahren mit Unterstützung des Landes NRW aufwändig restauriert. Der historische Ortskern links der Niers mit zahlreichen alten Häusern und winkeligen Sträßchen steht seitdem unter Denkmalschutz.
Ich hatte mich schon gefragt, warum es rund um die Innenstadt so viele ausgewiesene Parkplätze gibt. Aber nun verstehe ich, warum: Das historische Zentrum zieht insbesondere an Wochenenden viele Besucher an. Es ist aber auch wirklich nett hier. Und es hat auch schöne Türen, was mir persönlich besonders gut gefällt.
- Historischer Ortskern von Wachtendonk
- Ortseingang an der Niers
- Häuser an der Niers
- Häuser am Anfang der Feldstraße an der Niers
- Hintere Feldstraße mit ehemaligen Bauernhäusern
- Pfarrkirche St. Michael
- Altes Kloster „Thal Josaphat“ neben der Kirche
- Typische Backsteinarchitektur der Region
- Haus in der Weinstraße
- Der Pulverturm, heute eine beliebte Gastronomie am Ortsrand
- Markanter Kontrapunkt zwischen all dem brauen Backsteinen
- Meine ersten Osterglöckchen in diesem Jahr































