
Ich zähle insgesamt 15 Tiere, nicht alle bekomme ich auf das Bild
Auf unserem Rückweg vom Kloster Irsee nach Kaufbeuren machen wir einen Abstecher zur Ruine der Burg Kemnat. Von der einst bedeutenden Höhenburg auf einem Bergsporn steht heute nur noch der Bergfried, der fälschlicherweise als „Römerturm“ bezeichnet wird. Die Ruine befindet sich in Großkemnat, etwa vier Kilometer vom Zentrum von Kaufbeuren entfernt.
Als ich wieder herab steige und aus dem Turm heraus trete, traue ich meinen Augen nicht: Doxi ist umringt von einer Gruppe Lamas mit ihren Führern. Ich zähle 15 Tiere – jedes in einer anderen Farbe und Zeichnung. Einige sind offensichtlich sehr an Doxi interessiert und nähern sich ihr vorsichtig Schritt für Schritt, aber Doxi bleibt ganz entspannt.
Keine zwei Kilometer weiter haben wir beim Abstieg nach Kaufbeuren eine weitere tierische Begegnung. Wir passieren eine Kuhweide. Ein Schild weist darauf hin, dass Rindviecher auf der Wiese präsent sind, und sie kommen auch gleich angerannt: Sechs Jungkühe, die ganz neugierig auf uns sind.
Ich versuche cool zu bleiben, aber ein wenig mulmig ist mir schon, als ich das Stampfen und Schnauben der Tiere hinter uns wahr nehme. Ich gehe mit Doxi zügig weiter. In dem Moment, als wir die Wiese durch einen schmalen Durchlass verlassen, sind die Tiere unmittelbar hinter uns und drängen sich an den Zaun. Aber sie bleiben friedlich und ich streichele einige von ihnen von der sicheren Seite des Zaunes aus. Glück gehabt, nichts passiert.
- Auf dem Weg zur Burg Kemnat passieren wir eine Fatima-Kapelle
- Blick ins Innere der kleinen Kapelle
- Bergfried der Burg Kemnat
- Blick von der Spitze des Römerturms in das Alpenvorland
- Doxi wartet unten im Schatten des Turmes auf mich
- Kleine Gaswirtschaft neben dem Turm
- Upps, wo kommen denn plötzlich die Lamas her?
- Das Lama streckt seinen Kopf neugierig in Richtung Doxi
- Beim Abstieg von der Burg folge ich der Gruppe
- Begegnung mit einer Gruppe von Wander-Lamas
- Neugierige Jungkühe












