
Blick über das Lahntal vom oberen Rand der Klamm
Meine erste Klamm nördlich des Mains. Nur zwei Kilometer östlich von Lahnstein hat sich die Ruppertsklamm tief in das Schiefergestein eingeschnitten. Die 1,2 km lange Klamm entlang eines ursprünglich Michelsbach genannten rechten Zuflusses der Lahn überwindet einen Höhenunterschied von etwa 235 Metern und stürzt dabei in einigen Abschnitten steil bergab.
Schnell zeigt sich, dass es tatsächlich an einigen Stellen nicht ganz einfach ist, dem Weg abwechselnd links und rechts des Baches zu folgen. Allerdings stehen im Bach derzeit nur wenige Zentimeter Wasser. Außer, dass man eventuell nasse Füße bekommt, besteht also keine Gefahr. Man kann auch nicht von der Strömung weggeschwemmt oder von einem herabgleitenden Baumstamm erschlagen werden. Und Doxi macht das Laufen im Wasser sowieso Spaß.
So bewältigen wir in einer knappen Stunde die Klamm und laufen anschließend über breite und bequeme Waldwege zurück nach Lahnstein. Oben auf den Höhen haben wir noch einmal einen herrlichen Fernblick ins Lahntal, hinüber zur Burg Lahneck und zur Allerheiligenbergkapelle mit dem angrenzenden ehemaligen Kloster. Alles in allem ein richtiges kleines Abenteuer am frühen Morgen, das auf jeden Fall Spaß gemacht hat.
- Felswand nahe des Einstiegs zur Klamm
- Hier geht es los
- Am Anfang ermöglichen noch Brücken den bequemen Wechsel zwischen den Bachseiten
- Die Klamm liegt voller abgestürzter Bäume
- Es wird steiler – Handläufe sichern den Weg
- Auf halber Strecke der Klamm: Gedenktafel zu Ehren des Erstbegehers
- Eine der schwierigsten Passagen in der Ruppertsklamm
- Blick zur Burg Hoheneck
- Bick zur Allerheiligenbergkapelle
- Zurück an der Lahn: Wasservögel mit ihrem Nachwuchs
- Prächtig blühende Rotlinde
- Das sind die Wochen des Jahres, die man genießen muss



















































