
Der Donaudurchbruch bei Kelheim: Nirgends ist die Donau in Bayern schmaler und tiefer.
Von Kelheim aus fahre ich mit Doxi auf einem Ausflugsschiff zum berühmten Donaudurchbruch durch die Fränkische Alb unterhalb des Michelsberges bei Weltenburg.
Die Region ist als Naturschutzgebiet mit der offiziellen Bezeichnung „Weltenburger Enge“ ausgewiesen. An keiner Stelle in Bayern ist die Donau schmaler (80 m) und tiefer (20 m) als hier.
Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswänden begrenzt, die fantasiereiche Namen tragen: die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Kuchelfelsen, Versteinerte Jungfrau, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Römerfelsen, Peter und Paul, Napoleons Reisekoffer.
Wenige hundert Meter hinter dem Durchbruch befindet sich das Benediktinerkloster Weltenburg, im Jahre 620 gegründet, und damit eines der ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum.
Berühmt ist es nicht nur für den barocken Reichtum seiner Klosterkirche, sondern ebenso für seinen lauschigen Biergarten im Innenhof des Klosters. Angeblich wurde hier das erste Klosterbier in Deutschland gebraut.
- Karte unserer Tour zum Kloster Weltenburg
- Am Donauufer in Kelheim. Im Hintergrund, die Befreiungshalle
- Mündung des alten Main-Donau-Kanals von 1846
- Kirche am Ortsausgang von Kelheim
- Perfektes Wetter für einen Schiffsausflug
- Die Donau hat sich bis zu 180 Meter tief in die Kalkfelsen eingefressen
- Auf dem Weg zur Weltenburger Enge
- Das sogenannte „Klösterl“, ein Franziskaner-Kloster mit einer Felsenkirche in einer natürlichen Höhle
- Die Wipfelsfurt, eine kreisrunde Flachstelle am Ufer. Vermutlich das Ergebnis eines Meteoriteneinschlags beim Ries-Ereignis vor 15 Millionen Jahren.
- Wir steuern auf den Donaudurchbruch zu
- Der Heilige Nepomuk an der Engstelle des Donaudurchbruchs
- Doxi ist mit an Bord
- Im Hintergrund das Kloster Weltenburg
- Der Schiffsverkehr im Naturschutzgebiet ist streng reglementiert. Nur fünf Ausflugsschiffe sind hier unterwegs.














