
Nur für Luxusgäste: Abgesperrter Gehsteig am Grand Hotel in Heiligendamm
Nach einer ruhigen Nacht in Bad Doberan schaue ich mir das älteste und vielleicht exklusivste Seebad auf dem europäischen Kontinent an: Heiligendamm, offiziell ein Stadtteil von Bad Doberan.
2007 waren hier die Regierungschefs der G8-Staaten im mondänen Heiligendamm Grand Hotel zu Gast, was dem Ort zu internationaler Publicity verhalf.
Gerne wären die exklusiven Gäste in den vornehmen Hotels und Ferienanlagen unter sich, doch in einer demokratischen Gesellschaft lässt sich der Pleb bekanntlich nur sehr begrenzt fernhalten.
Doch dafür hat es hier viele Zäune und blickdichte Hecken und auch den ein- oder anderen abschließbaren Bürgersteig offensichtlich in Privatbesitz.
Ich nutze die frühen Morgenstunden, als die Herrschaften noch schlafen oder sich gerade frisch machen, um mich zwischen den Villen und am Strand umzuschauen. Schön ist es hier, keine Frage.
Und doch liegt die Exklusivität des großen Geldes wie ein klebriger zuckerweißer Schleier über der Landschaft. Aber vielleicht ist das auch nur mein Sozialneid, weil ich hier nicht im Maybach vorfahren kann. Na, ja, im nächsten Leben bestimmt. Oder auch nicht.
- Das Heiligendamm Grand von der Uferpromenade gesehen
- Heiligendamm Grand vom Ort aus gesehen
- Die sogenannte „Burg Hohenzollern“, der Spa-Komplex des Grand Hotel (Foto Gryffindor | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- Moderne Villen an der Standpromenade
- Alles so schön weiß und unbefleckt hier
- Villen aus den 1930er Jahren
- Seebrücke Heiligendamm
- Strabdkörbe bei den Hotels
- Strandzugang fürs gemeine Volk
- Bewachsene Steilküste
- Doxi auf der Uferbrücke
- Nur die Ostsee machtr sich nichts aus dem ganzen Geld












