
Die Lateinschule von 1610
Von Salzhemmendorf sind wir nach unserer schönen Wanderung auf den Thüster weiter gefahren nach Alsfeld an der Leine. Dort gibt es in der historischen Altstadt ein bemerkenswertes Gebäude, das ich unbedingt einmal aus eigener Anschauung erleben möchte: die Alte Lateinschule von 1610.
Unter anderem sind die Allegorien für die sieben freien Künste mit Symbolen für Grammatik, Dialektik , Rhetorik, Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie dargestellt. Außerdem ist jeder Jünger Jesus mit einer eigenen Tafel abgebildet. Das Gebäude beherbergt heute das Stadtmuseum von Alfeld.
Anschließend schaue ich mir mit Doxi viele weitere Fachwerkbauten in der Altstadt an, die unübersehbar von einem Produkt der Moderne überragt wird: dem 150 Meter hohen Schornstein der Papierfabrik am Rand der Altstadt.
Es ist unheimlich heiß an diesem Nachmittag. Doxi steigt gleich einmal komplett in den großen, mittelalterlichen Brunnen auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Doch auch nach dieser Abkühlung verströmt sie wenig Lust, weiterzulaufen.
Und weil der Womo-Stellplatz am Rande der Altstadt auch nicht unbedingt zum Verweilen einlädt, beschließe ich, weiterzufahren nach Nordstemmen. Das ist der nächste Ort auf meiner Liste mit einem Womo-Stellplatz direkt am Freibad. Vielleicht finde ich dort ja etwas Abkühlung ….
- Infotafel am Womo-Stellplatz neben dem Markt
- Vorderseite der Lateinschule
- Blick auf die Lateinschule vom ehemaligen Pfarrhaus
- Motivtafeln mit den Jüngern Jesu
- Kleine Kapelle neben dem ehemaligen Pfarrhaus
- Seitenblick auf die Kirche St. Nicolai, deren Türme zur Zeit eingerüstet sind
- Rückseite der Kirche
- Fachwerkhäuser in der Altstadt
- Das Rathaus am Marktplaz
- Prächtiges Rathausportal
- Brunnen vor dem Rathaus
- Brunnen auf der anderen Seite des Marktplatzes
- Blick in die Marktstraße
- Alles überragend: Der Schornstein der Papierfabrik
- Historische Türen in der Altstadt





















