
Herbstidylle an der Erft mitten in Grevenbroich
Eine äußerst kurzweilige Wanderung habe ich heute an der Erft zwischen Wevelinghoven und Grevenbroich unternommen. Der Startpunkt lag gerade einmal 13 Kilometer von meinem Zuhause entfernt, am Sportplatz von Wevelinghoven. Wieder einmal durfte ich feststellen, dass ich bei uns in der Gegend noch längst nicht jede Ecke kenne – trotz ungezählter Wanderungen und Fahrradtouren in den letzten als 25 Jahren.
Obwohl der weitere Weg durch Grevenbroich führt, bleiben wir fast die gesamte Zeit im Grünen. Wir laufen durch Parks und Grünflächen, die zur Landesgartenschau 1995 entstanden sind und weiterhin gepflegt werden. So hatte ich die „Schloss-Stadt“ am Rande der großen Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf und Neurath noch gar nicht kennengelernt
Hinter Grevenbroich kommen wir in den Bend, ein Waldgebiet, in dem ein großes Wildgehege mit Rotwild, Schwarzwild, Kühen und Gänsen beheimatet ist. Wir laufen bis kurz vor die Autobahn A540 und folgen dann wieder der Erft zurück in Richtung des Zentrums.
Dabei passieren wir die Wildwasser-Kajak-Strecke an der Erft, das Alte Schloss und die Innenstadt rund um die Kirche. Dann geht es auch schon wieder ins Grüne und an der Erft entlang zurück nach Wevelinghoven, das wir nach zweieinhalb Stunden und elf Wanderkilometern wieder erreichen. So eine schöne Tour, so nah bei uns zu Hause. Die werden wir bestimmt im Winter oder im Frühling noch einmal laufen.
- Wanderkarte unserer Tour
- An der Erft zwischen Wevelinghoven und Grevenbroich
- Die exotische Muschelblume überwuchert vor allem die stillen Seitenarme der Erft
- Rückseite der Villa Erckens, in der das Museum der Niederrheinischen Seele beheimatet ist
- Stadtsäule am Stadtarchiv hinter der Villa Erckens
- Viele Gründflächen entstanden zur Landesgartenschau
- Wiedervereinigungsdenkmal mit den Köpfen von Adenauer und Brandt
- Reste des Alten Schlosses, das Ende des 13. Jahrhunderts in der Nähe einer alten Römerstraße vom Rhein zur Maas entstand
- Infotafeln im Wildgehege Bend
- Europäisches Dammwild
- Kamerunziegen
- Japanische Hirsche
- Glückliche Gänse, die Sankt Martin nicht fürchen müssen, obwohl sie unblaublich frech herumschnattern 🙂
- Wieder an der Erft
- Die Wildwasser-Kajak-Strecke an einem flutbaren Erftkanal
- Pfarrkirche St. Peter
- Tierskulpturen in der Fußgängerzone zwischen der Kirche und dem Alten Rathaus
- Blitz-Skulptur im Stadtpark von Grevenbroich
- Bunter wird’s nicht






















































