
Seitenansicht auf das Heimatmuseum und die Kathedrale Saints-Pierre
Nach unserer Wanderung durch das Oleftal cruise ich mit Doxi noch ein wenig durch den unmittelbar angrenzenden Ostteil von Belgien. Wir landen im schönen Malmedy, das auf eine wechselhafte Geschichte im Kräftespiel großer Mächte zurückblickt.
Im Gefolge der Napoleonischen Kriege gehörte die Stadt von 1795 bis 1815 zu Frankreich.
Ab 1820 war Malmedy dann als Resultat des Wiener Kongresses für einhundert Jahre Teil der preußischen Rheinprovinz, bevor es 1920 durch den Versailler Vertrag zum Königreich Belgien kam.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Malmedy im Mai 1940 beim Angriff deutscher Verbände auf das neutrale Belgien besetzt. Vier Jahre später wurde die Stadt zunächst durch US-Truppen befreit, dann aber nach Beginn der Deutschen Ardennenoffensive von der Wehrmacht und SS-Truppen überrannt.
Nach der erneuten Rückeroberung durch amerikanische Truppen bombardierten US-Bomber dreimal versehentlich die Stadt. Fast die Hälfte der Häuser von Malmedy wurden dabei zerstört.
Heute präsentiert sich die Stadt rund um den Marktplatz und die Kathedrale Saints-Pierre wieder in ihrer alten Pracht. An diesem sonnigen Samstagnachmittag sind die Cafés und Plätze gut besucht. Auch wir genießen für eine Weile die berühmte Belgische Gastlichkeit.
- Das Heimatmuseum neben der Kirche
- Mahnmal für die im ersten und im zweiten Weltkrieg verstorbenen Kinder aus Malmedy
- Kathedrale Saints-Pierre, Paul et Quirin: an der Place du Châtelet
- Das Rathaus am Kirchplatz
- Die Villa Lang gegenüber dem Rathaus
- Die Villa Steisel – Ein prächtiger Bau aus der Gründerzeit am Kirchplatz
- Alte Post
- Skulptur am Kirchplatz
- Rot-Gelber Vorgarten
- Obelisk auf der Place Albert I.










