
Historisches Bild der Festung Königstein
Neben der Bastei ist die Festung Königstein eines der touristischen Highlights in der Sächsischen Schweiz. Wir sind früh am Morgen von Pirna zur Festung aufgebrochen, um den ganz großen Besucherströmen auszuweichen.
Mit Doxi wandere ich zunächst auf dem sogenannten Patrouillenweg am Fuße der mächtigen Festungsmauern einmal rund um die Festung. So bekommen wir schon einmal einen Eindruck von der enormen Größe und Mächtigkeit der Anlage.
Von unten scheinen die Mauern mehr als vierzig Meter hoch zu sein und jenseits des Patrouillenweges bricht das Gelände sofort steil nach unten ab. Kein Wunder, dass die Festung in ihrer vierhundertjährigen Geschichte niemals belagert oder gar eingenommen wurde.
Der Eindruck setzt sich beim Gang in die Festung fort. Die Wege sind breit und steil und gut gesichert.
Das Plateau ist so groß, dass dort innerhalb der Festungsmauern neben zahlreichen Häusern, Ställen, Kasernen, Depots, Lazarett- und Festungsgebäuden sogar ein kleiner Wald Platz hat.
Viele Gebäude besitzen tiefe Keller oder sind gleich in den Berg eingelassen, um bei Artilleriebeschuss Schutz zu bieten. Die große Brunnenanlage der Festung reicht mehr als 150 Meter tief in den Felsen.
Mehr als 500.000 Besucher kommen jedes Jahr zur tadellos rekonstruierten Festung. Die meisten Gebäude stehen Besuchern offen. Wer nicht nach oben laufen möchte, den bringen zwei Aufzüge schnell hinauf auf das Plateau. Ein Besucherzentrum informiert sehr lebendig über die Geschichte und die Nutzung der Anlage.
Darüber hinaus beeindrucken die weiten Blicke in das Elbtal und die Sächsische Schweiz. Eine absolut sehenswerte Anlage.
- Wir schauen uns die Festung an
- Modell der Anlage
- Die Festungsmauern wirken von unten mehr als mächtig
- Auf dem Patrouillenweg
- Die Anlage scheint mit dem Felsgestein zu verschmelzen
- Trotz Verwitterungsmerkmalen sehr robust: Die Felsen des Elbsandsteingebirges
- Der Panoramaaufzug außerhalb der Anlage
- Das erste Tor
- Aufgang zum Festungsportal
- Ein langer dunkler Gang als Zuweg hinter dem Festungsportal
- Manuelle Seilwinde als Zughilfe für Wagen und Kanonen
- Die Anlage wirkt wie eine kleine Stadt
- Blick in das Elbtal
- Blick zum Berg „Lilienstein“
- Die sogenannte Friedrichsburg, ein kleines Lustschloss innerhalb der Anlage mit Rundumblick in das Elbtal
- Festungsmauer auf der Ostseite mit der Friedrichsburg
- Das Depot mit tief in den Berg eingelassenen Kellern und haushohen Weinfässern
- Das Königsteiner Riesenfass: Zeitgenössische Darstellung
- Blick hinunter zum Ort Königstein
- Hier schlägt die Elbe einen Bogen um den Lilienstein
- Diese Kanone zielt in Richtung Lilienstein
- Bick über die Festungsmauern Richtung Südwesten
- Multimediale Darstellung der Anlage im Besucherzentrum
- Diorama zur Entstehung der Anlage
- In der Schreibstube des Festungskommandanten
- Der Fürst und seine Gattin geben sich die Ehre
- Lafette mit Kanonen
- Soldat in der typischen Uniform seiner Zeit




























