
Anlegestelle am Rhein im Stadteil Götterswickerhamm
Bei herrlichem Sonnenschein haben Heike und ich heute eine schöne Wanderung am nordwestlichen Rand des Ruhrgebiets unternommen.
Die Landschaft auf dieser 12 km langen Tour ist ganz flach und verwöhnt uns mit weiten Blicken über den Rhein und die von Kopfweiden durchsetzten Feld- und Wiesenflächen. Im Hintergrund ist immer wieder das mächtige Steinkohlekraftwerk von Voerde zu sehen, das 2017 stillgelegt wurde.
Unterwegs begegnet uns am Rheindeich an der starken Krümmung des Orsoyer Rheinbogens ein Kuriosum: Dort stand bis 1971 ein historisches Leichenhäuschen.
Denn an dieser Stelle des Flusses wurden durch die Strömung und die weit in den Fluß hineinreichende Uferbefestigung immer wieder Leichen angetrieben – oftmals zehn bis 12 pro Jahr. Weil es früher keine Leichenschauhäuser gab, wurden die Ertrunkenen dort bis zu ihrer endgültigen Identifikation aufgebahrt. Bestimmt kein besonders schöner Anblick.
- Wanderkarte unserer Tour
- „Rheinturm“ im Ortsteil Götterswickerhamm
- Blick vom Rheindeich zum stillgelegten Kraftwerk Voerde
- Erinnerungstafel an das ehemalige Leichenhäuschen
- Die Rheinwiesen werden von tausenden von Wildgänsen bevölkert, die hier überwintern
- Hier schwimmen an uns Traktoren und Zugmaschinen im Schätzwert von mehr als 10 Millionen Euro vorbei
- Hübsche Allee in der Mommniederung
- Haus Voerde, ein hübsches Wasserschloss, das ab 1200 n.Chr. errichtet wurde
- Rückseite von Haus Voerde
- Seitlicher Blick auf Haus Voerde
- Kopfweiden prägen des Landschaftsbild
- Regelmäßg werden die Kopfweiden beschnitten
- Panoramabild vom Rheindeick bei Götterswickerhamm













