
Auf der Burgruine Kronenburg
Kronenburg, 30. August 2018
Auf dem Rückweg von Bitburg ins Rheinland legen wir einen Zwischenstopp im historischen Zentrum von Kronenburg ein. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Dahlem und ist vor allem für sein gut erhaltenes, mehr als 400 Jahre altes mittelalterlich geprägtes Ortsbild bekannt.
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Die Siedlung gruppiert sich um die Ruine der Burg Kronenburg, die im frühen Mittelalter vom
Rittergeschlecht der Edlen von Dollendorf beherrscht wurde.
Unter Kaiser Karl V. kam Kronenburg im Jahre 1555 aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Herzogtum Luxemburg
unter spanische Herrschaft, die bis zum Jahre 1715 anhielt. Aus diesem Grund wird die ehemalige spanische Insel in der Eifel
noch heute als „Spanisches Ländchen“ bezeichnet.
Die Burg Kronenburg verfiel seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Burghaus blieb jedoch erhalten und wurde in den Jahren 2006 bis 2008 aufwändig restauriert, erweitert und in ein 4-Sterne-Schlosshotel umgewandelt.
Von der Burgruine hat man einen wunderbaren Blick in die umliegende Eifel. Südwestlich liegt der Kronenburger See, in dem die Kyll aufgestaut wird. Als ich den See erblicke, wird mir klar: Hier waren wir doch schon einmal, denn am See gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz und den hatte ich mir schon einmal angeschaut.
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Oben auf der Burgruine
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Blick von der Burgruine zum Kronenburger See
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Im ehemaligen Burghaus unterhalb der Burg ist heute ein Luxus-Hotel untergebracht
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Ehemaliger Bauernhof unterhalb der Burg
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Blick von der Burgruine nach Südosten
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Rechts der verfallene Bergfried, links die Spitze der Kirche St. Johann Baptist
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Häuserzeille unterhalb der Burg
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Historisches Ortsbild
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Häuser an der Burgstraße
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Lufbildaufnahme der Siedlung Kronenburg (Foto Wolkenkratzer | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)