
Am Binnenhafen von Emden
Wir sind in Emden eingetroffen, der größten Stadt Ostfrieslands an der Emsmündung am Nordufer des Dollarts.
Die Stadt ist um das Jahr 800 entstanden und bis heute wesentlich durch ihren Seehafen geprägt. Er bildete im 20. Jahrhundert die Basis für die Ansiedlung großer Industriebetriebe, darunter mehrere Werften und das Volkswagenwerk.
Im 16. Jahrhundert gehörte Emden neben Genf und Wittenberg zu den bedeutendsten Städten der Reformation.
Aus dieser Zeit stammt auch der große Wall, der die Stadt noch heute als Grüngürtel auf allen drei Landseiten umgibt.
Mit Doxi wandere ich von unserem kostenlosen Womo-Stellplatz an der Friesentherme zunächst über den Wall zum Bahnhof und dann durch die Stadt zum Binnenhafen und weiter über die Wallanlagen zurück.
Die Kombination aus maritimem Flair, prächtigen Kirchen und hübschen Bürgerhäusern zieht mich sofort in ihren Bann. Gefällt mir wirklich sehr gut, dieses Emden. Schade, dass wir nur einen halben Tag Zeit haben. Sonst würde ich gleich mein Faltboot auspacken und ein wenig durch die zahlreichen Kanäle paddeln. Tja, beim nächsten Mal vielleicht …
- Umrundung des alten Emden auf dem Wall
- Heute ein Grüngürtel – der mittelalterliche Verteidigungsring rund um die Stadt
- Vor dem Wall liegt ein Kanal als Transportweg und zusätzliches Hindernis für Angreifer
- Doxi auf dem Wall
- Die einzige noch intakte Mühle auf dem Wall
- Der ehemalige Wasserturm von Emden
- Ansicht vom Bahnhofsvorplatz
- Vor dem Bahnhof steht eine mächtige Dampflok, die früher Züge mit Erz zog
- Eingang zum Amtsgericht
- Ehemaliges Stadttor am Binnenhafen
- Blick in den Binnenhafen
- Er wartet noch immer auf Arbeit
- Die „Deutsche Bucht“, ein mobiles schwimmendes Leuchtfeuer
- Restauriertes Segelschiff im Binnenhafen
- Blick über den Binnenhafen zum Womo-Stellplatz am anderen Ufer
- Modernes Wohnen am Wasser



































