Großer Asphaltparkplatz. Hinterer Bereich für Womos reserviert. Relativ zentral gelegen. Wenig Infrastruktur, von daher happiger Preis.
Tag 5Nächste Station auf unserer Tour durch das Allgäu: Immenstadt am Großen und Kleinen Alpsee, rund zehn Kilometer von Sonthofen entfernt. Beim Bummel durch die Immenstadt von Innenstadt (oder umgekehrt) fallen die vielen Skulpturen im öffentlichen Raum auf. Nett ist das hier.
Blick hinunter auf den Großen Alpsee. Doxi hat gerade ihr dollen fünf Minuten und rast über die Wiese.
Immenstadt, 6. Dezember 2015
Tag 5Von unserem Standort in Immenstadt haben wir heute eine anspruchsvolle 17 Km-Rundwanderung rauf zum Gschwender Horn auf 1480 Meter Höhe ü.N.N. unternommen.
Oberhalb des Kleinen Alpsees wanderten wir zunächst auf dem Hornweg mit engen und geschwungenen Pfaden über zahlreiche Bäche und Wasserfälle hinweg durch den Wald nach Bühl.
Parallel zum Großen Alpsee ging es weiter in den „Stadtwald“ und von dort stetig hinauf bis zur Seifenmoos-Alm auf 1.355 Metern Höhe ü.N.N.
Von dort konnten wir den herrlichen Fernblick nach Norden, Westen und Osten genießen. Sogar der Bodensee in rund 40 Kilometern Entfernung war bei herrlichem Sonnenschein und klarer, trockener Luft am Horizont erkennbar.
Ab hier wurde der Weg schwieriger, weil größtenteils schneebedeckt. Trotzdem waren am Nikolaussonntag eine Menge Wanderer unterwegs. Insbesondere rund um das Kemptener Naturfreundehaus war ganz schön was los. Dort begann unser Abstieg, der uns schließlich wieder aus dem Schnee heraus und zurück nach Immenstadt führte.
Das Wander-Navi hat unterwegs ein wenig rumgezickt. Hinterher habe ich dann festgestellt, dass wir den Weg in umgekehrter Richtung gelaufen sind. Okay, mein Fehler 🙂 Trotzdem eine tolle Wanderung.
Wanderkarte unserer Tour
Auf dem Hornweg kreuzen wir zahlreise Bäche
Wasserfall hinunter zum Kleinen Alpsee
Zum Gschwender Horn, da wollen wir hin
Blick auf den Großen Alpsee vom Hornweg
Einer der zahlreichen Wasserfälle, die sich letztendlich in den Großen Alpsee ergießen
Kleine blaue Plastikknipse auf den Spitzen, sollen die jungen Fichten gegen Befraß schützen
Die ersten Flecken mit Schnee, Doxi rollt sich gleich durch
Blick von der Seifenmoos-Alpe ins Tal Richtung Oberstaufen
Am Horizont ist sogar der Bodensee zu erkennen
Knapp unter der Schneegrenze
Ab 1.100 Meter Höhe ü.N.N. laufen wir durch den Schnee
Herrlicher Sonnenschein auf dem Weg
Wasserfall beim Abstieg nach Immenstadt
So kommt man auch in schwierigem Gelände voran – sofern keine Kette fehlt
Einfacher Schotterparkplatz am Rande des PKW-Parkplatzes am Bad. Keine Infrastruktur. Zum Erkunden von Sonthofen und Wanderungen in der schönen Umgebung gut geeignet. Wenn man nach 22.00 Uhr kommt, ist das Übernachten kostenlos.
Früh am Morgen sind wir in Oberstdorf aufgebrochen und 15 km weiter nach Norden gefahren. Unser Ziel: Sonthofen, die am südlichsten gelegene Stadt Deutschlands am Zusammenfluss der Flüsse Ostrach und Iller.
Wir stehen an der großen Bade- und Saunaanlage „Wonnemar“ am Südrand von Sonthofen und brechen von dort bei herrlichem Sonnenschein zu einer Panoramawanderung oberhalb des Illertals auf.
Nordöstlich von Sonthofen erhebt sich markant der Grünten, ein 1738 Meter ü.N.N. hoher Bergrücken der Allgäuer Alpen.
Der von einer weithin sichtbaren Sendeanlage gekrönte Berg trägt aufgrund seiner markanten Lage auch den Beinamen „Wächter des Allgäus“.
Unübersehbar auch die „Burg“ am Südostrand von Sonthofen, eine ehemalige NS-Ordensburg, die heute durch die Bundeswehr als „Generaloberst-Beck-Kaserne“ genutzt wird.
Wir wandern an der Kaserne vorbei und steigen hinauf zum Sonthofener-Beilenberg in Richtung Sonthofen-Hochweiler. Von der malerisch gelegenen Höhensiedlung haben wir einen herrlichen Blick in Richtung Allgäuer Alpen.
Beim Abstieg ins Dorf Hinang machen wir einen kurzen Abstecher zum Hinanger Wasserfall, einen der schönsten Wasserfälle des Allgäus.
Auf dem Rückweg Richtung Sonthofen geht es zunächst durch den prächtigen Burgwald mit seinem alten Baumbestand und dann hinab ins Dorf Altstädten, einem Stadtteil von Sonthofen. Nach 13 Km erreichen wir wieder unseren Startpunkt. Eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Tour bei perfektem Wetter.
Wanderkarte unserer Tour
Die ehemalige NS-Ordensburg von Sonthofen
Im Hintergrund der Grünten
Blick von Sonthofen-Hochweiler hinunter nach Hinang
Hier stürzt der Hinanger Bach 30 Meter tief eine Klamm hinunter
Die unterste Stufe des Wasserfalls
Junge Birken an der Steilwand neben dem Hinanger Wasserfall
Blick von Rubi hinunter nach Oberstdorf. Links die Skisprungschanzen.
Oberstdorf, 4. Dezember 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz Oberstdorf
Ort:
Oberstdorf
Adresse:
Hermann-von-Barth-Straße 10
87561 Oberstdorf
Preis pro Nacht:
15€ / Strom verfügbar (Daten vom 4.12.2015)
Zusatzinfo:
Großer Schotterplatz, auf dem man bei großer Belegung sehr eng steht. Zentral gelegen, nur wenige Schritte ins Ortszentrum und zur Talstation der Nebelhornseilbahn. Betreiber ziemlich geschäftstüchtig, um es einmal freundlich auszudrücken.
Tag 3Über die kurvenreichste Bundesstraße Deutschlands sind wir nach Oberstdorf weitergefahren. Die B308 zwischen Bad Hindelang und dem Oberjochpass weist nicht weniger als 107 Kurven auf.
Alle zehn Meter scheint eine 180-Grad-Kehre auf uns zuzufliegen. Und hinter uns ein Kieslaster, der mit Maximaltempo durch die Serpentinen heizen will. Drängel, drängel, drängel 🙁
In Oberstdorf angekommen, lässt bereits der riesige Wohnmobilstellplatz erahnen, dass wir hier in einem touristischen Hotspot gelandet sind.
Im Moment ist aber Zwischensaison und deshalb nicht ganz so viel los: Sommertourismus mit Wandern geht schon nicht mehr richtig, weil die Berge in den Höhenlagen mit Schnee bedeckt sind, Wintertourismus aber auch nicht, weil noch nicht genug Schnee liegt.
Also wandern wir im schneefreien Tal entlang der Iller nach Norden in Richtung Sonthofen. Die Sonne verwöhnt uns, bis am Nachmittag Wolken aufziehen und es zu regnen beginnt. Aber eben kein Schnee, denn dafür ist es zu warm.
Tag 3Von den Königsschlössern in Schwangau wandern wir am Fuße der Berge weiter nach Füssen. Die Stadt am Lech besitzt eine schöne Altstadt mit Schloss und großer Kirchanlage. Zwei Kilometer vor der Stadt besuchen wir den berühmten Lechfall von Füssen.
Entlang des smaragdgrünen Flusses geht es anschließend bei herrlichem Sonnenschein zunächst zum Forggensee und von dort über Schwangau zurück zum Bannwaldsee. Über die Ebene hinweg genießen wir dabei einen fantastischen Blick auf die Allgäuer Alpen.
Tag 2Von unserem Stellplatz am Bannwaldsee wandern wir heute Morgen an der Pöllath entlang zu den beiden Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die Schlösser liegen bereits in der Sonne, während die Ebene noch in den Nebel des Forggensees und des Bannwaldsees gehüllt ist.
Wahnsinn, was an den Schlössern jetzt noch in der Nebensaison bereits früh am Morgen los ist. Ständig kommen neue Busse mit japanischen und chinesischen Touristen an. Blendet man die wenigen Einheimischen aus, man könnte meinen, man halte sich in Asien auf.
Leider sind die Pöllath-Schlucht und die berühmte Marienbrücke über die Schlucht gesperrt, trotzdem können wir einige schöne Blicke erhaschen.