
Das 1904 errichtete, 48 Meter hohe Doppelstrebengerüst von Schacht IV der Grube Rheinpreußen
Heute bin ich mit Doxi eine schöne Rundwanderung bei Moers gelaufen, die einem Abschnitt des 47 km langen Bergbauwanderwegs von Neukirchen-Vluyn über Kamp-Lintfort und Moers bis nach Duisburg-Rheinhausen folgt.
Kurz dahinter erblicken wir das „Geleucht“, die riesige rote Grubenlampe auf der Spitze der Halde Rheinpreußen. Wir wandern durch das Industriegebiet am Fuße der Halde und erreichen bald den 163 Meter hohen Fernmeldeturm von Moers.
Weiter geht es durch die Felder zurück nach Moers und zum weithin sichtbaren Doppelstrebengerüst von Schacht IV der ehemaligen Grube Rheinpreußen. Es gilt als das älteste Gerüst dieser Bauart im Ruhrgebiet und ist damit ein wichtiges Denkmal der Industriearchitektur.
Das Fördergerüst ist der letzte übertägige Zeuge der einstmals so ertragreichen Rheinpreußen-Bergbaus. Dessen Erfolgsgeschichte begann 1851 mit ersten Probebohrungen durch den Geheimen Kommerzienrat Franz Haniel.
Bis in die 1990er Jahre wurde das schwarze Gold aus dem 93,5 km² großen ersten linksrheinischen Grubenfeld gefördert. Insgesamt waren 9 Schächte nötig, um das riesige Areal zu erschließen. Heute ist der Bergbau komplett erloschen und kaum noch etwas davon zu sehen.
- Wanderkarte unserer Tour
- Wir starten unsere Tour am Uettelsheimer See
- Beliebter Landgasthof am Uettelsheimer See
- Wasserspielplatz am See
- Wir folgen dem Bergbauwanderweg
- Ehemaliger Wetterschaft „Gerdt“ der Halde Rheinpeußen, daneben die Beekerwerther-Rheinbrücke der Autobahn A42 und die Hans-Kipp-Eisenbahnbrücke über den Rhein
- Das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen
- Der Fernmeldeturm Moers vom Typ FMT13
- Ehemaliges Maschinenhaus von Schacht IV
- Maschinenhaus und Fördergerüst von Schacht IV
- Historische Postkarte mit Blick auf die gesamte Anlage an Schacht IV
- Doxi testet die Wasserqualität des Uettelsheimer Sees
- Streetart auf einem Stromkasten in Duiburg-Baerl













