
Raststation des Vennbahnradwegs am ehemaligen Bahnhof von Raeren
Nach zwei Jahren bin ich wieder im Deutsch-Belgischen Grenzgebiet an der Inde bei Rearen unterwegs. Mit meiner Wanderfreundin Gabi laufe ich eine 19 km lange Tour, die uns von Schmithof (Aachen) zunächst durch den Wald parallel zum Vennbahnradweg in Richtung Raeren (Belgien) führt.
Raeren ist von zahlreichen Wiesen und Weiden umgeben, die man als Wanderer passieren darf. Spezielle Durchlässe in den Weidezäunen sorgen dafür, dass auch wirklich nur Spaziergänger die Wiesen betreten und verlassen können, nicht aber die Weidetiere.
So steigen wir mit weiten Blicken über die Landschaft nach Raeren hinab und anschließend nach der Durchquerung des Ortes wieder hinauf zum Vennbahnradweg.
Dort erreichen wir auch wieder den Wald, der auf belgischer Seite zum Staatsforst Oberweser gehört. Auf deutscher Seite trägt er den Namen Münsterwald.
Nach einer längeren Waldpassage erreichen wir die Inde, die vom Hohen Venn kommend der Rur bei Jülich zuströmt. Hier ist die Inde noch ein kleiner Bach, der sich malerisch durch den Wald schlängelt. Jetzt, nach der langen Trockenzeit des Sommers, führt der Fluss allerdings nur wenig Wasser.
Doxi genießt es, immer wieder durch den Bachlauf zu waten und wir erfreuen uns am lieblichen Plätschern und der kräftigen Vegetation am Flusslauf. Das Wetter heute ist herrlich, und so spiegelt sich die Sonne malerisch im Wasser.
Der Inde folgend und dabei mehrmals die Flussseiten über Baumstämme und Fuhrten wechselnd, erreichen wir nach fünf Stunden wieder unseren Ausgangspunkt in Schmithof. Wir sind uns einig: Das war eine wunderbar abwechslungsreiche und ganz entzückende Wanderung vor den Toren von Aachen. Nur die Burg Raeren haben wir irgendwie verpasst. Müssen wir die Tour also irgendwann noch einmal laufen 🙂
- Hinter Schmithof laufen wir durch den Wald in Richtung Raeren
- Üppig grünt es im Wald
- Es ist Pilz-Saison
- Süße Galloway-Rinder kurz vor Raeren
- Durchlässe für Wanderer auf den Weideflächen rund um Raeren
- Auf jeder Weide steht mindestens eine Eiche als Schattenspender für die Weidetiere
- Mitten in der Kuhweide steht eine Bank. Im Hintergrund die Kirche von Raeren.
- Rathaus von Raeren
- Kriegerdenkmal gegenüber dem Rathaus
- Die St. Nikolaus-Pfarrkiche von Raeren
- Innenraum der Pfarrkirche
- Typisches Bauernhaus in Raeren
- Kunst im parkähnlichen Garten einer Villa am Rande von Raeren
- Wir erreichen einen Rastplatz am Vennbahnradweg
- Doxi stärkt sich am See in einem ehemaligen Steinbruch nebem dem Vennbahnradweg
- Wir erreichen – noch auf belgischer Seite – die Inde
- Doxi nimmt erst einmal einen kräftigen Schluck aus der Inde
- Herrlich, wie sich der Wald im Bachlauf spiegelt
- Zeit für eine kurze Rast am Fluss
- Grenzsteine markieren die Deutsch-Belgische Grenze im Wald
- Üppige Farne strecken sich unter den Bäumen dem Licht entgegen
- Panoramabild von der mäandernden Inde im Wald
- Panoramabild von der mäandernden Inde im Wald























