
Staumauer der Dreilägerbachtalsperre
Unter einem strahlend blauen Himmel sind wir heute durch das Naturschutzgebiet Struffelt südöstlich von Aachen gewandert. Die von Holzstegen durchzogene Heide und Moorfläche liegt am südlichen Rand des Hürtgenwaldes kurz vor Roetgen nahe der deutsch-belgischen Grenze.
Alle Aufforstungsbemühungen in den letzten zweihundert Jahren blieben deshalb vergeblich. Als Pionierpflanzen halten sich dort einzig und allen Farne und Birken. Typisch ist Heidekraut, Blaubeere und Pfeifengras, aber auch Ginster, der jetzt gerade blüht.
Durch den Struffelt läuft die Wanderroute Eifelsteig, der wir ein Stück weit folgen. Wir starten dabei am Wasserwerk unterhalb der Dreilägerbachtalsperre, in der das Wasser des Dreilägerbachs für die Trinkwasserversorgung von Aachen aufgestaut wird.
Zahlreiche Bäche und Gräben entwässern das Gebiet und münden schließlich in der Talsperre. Wir passieren einige dieser Bäche und machen einmal mitten im Bachbett auf großen Findlingen Rast. Um uns herum rauscht das Wasser, in der Luft liegt intensives Vogelgezwitscher. Ein wunderbares Naturerlebnis.
- Wanderkarte unserer Tour
- Stege durchziehen das Heide- und Moorgebiet
- Auf dem nährstoffarmen Heideboden gedeihen vor allem Birken
- Blick vom Struffeltkopf in Richtung Aachen
- Wie schön jetzt der Ginster blüht
- Wasserfläche im Moor
- Infotafel an der Dreilägerbachtalsperre
- Blick duch den Wald auf die Dreilägerbachtalsperre
- Wie Spargel sprießen die Farne und erheben sich über ihre abgestorbenen Vorgänger vom vergangenen Jahr
- An der Vorsperre der Dreilägerbachtalsperre
- Drei Dreilägerbach am Zufluss zur Vorsperre
- Am künstlich geschaffenen Hasselbachgraben
- Unter dem Waldboden: Überall Schiefer
- Panzersperren des ehemaligen Westwalls
- Am künstlich geschaffenen Schleebachgraben
- Panoramabild vom Zusammenfluss von Vichtbach (links) und Schleebach (rechts)
















