
Ein Denkmal der Industriekultur: Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg bei Waltrop
Heute war ich mit Doxi im nördlichen Ruhrgebiet unterwegs. Früh am Morgen besuchten wir das alte Schiffshebewerk Henrichenburg, das einstmals den Dortmund-Ems-Kanal mit dem Hafen von Dortmund verband.
Das alte Schiffshebewerk ist eine Eisenfachwerkkonstruktion mit fünf Schwimmerschächten. Es war in der Lage, den damals üblichen Dortmund-Ems-Kanal-Normalkahn von 67 m Länge, 8,2 m Breite und 2 m Tiefgang um 14 Meter auf die Wasserhaltung des Dortmunder Hafens anzuheben.
Ein vollständiger Senk- oder Hebevorgang, einschließlich Ein- und Ausfahrt, dauerte rund 45 Minuten, wobei das eigentliche Heben oder Absenken nur 2,5 Minuten in Anspruch nahm. Das war deutlich schneller, als es mit den üblichen Schleusen dieser Zeit möglich war.
Nach der Besichtigung der Schleuse wandern wir rund zehn Kilometer durch kleine Waldabschnitte und Wiesen bis zum Datteln-Hamm-Kanal und von dort wieder zum Dortmund-Ems-Kanal zurück. Der Himmel ist bedeckt, doch der goldgelbe Raps überstrahlt das Grau der Wolken. Ein schöner kleiner Ausflug.
- Wanderkarte unserer Tour
- Seitenansicht des Schiffshebewerks
- Infotafel am Schleusenpark Waltrop
- Aufbau der Anlagen am Alten Schiffshebewerk
- Unter der Wasserstraße kreuzt eine Straße
- Der Preußische Adler oben auf den massiven Querträgern
- Dan Anlage wirkt ein wenig verwunschen
- Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal in Richtung des Kraftwerks
- Kleiner Yachthafen am Kanal
- Ein nachgebautes Wikinger-Boot liegt hier vor Anker
- Rapsfelder unweit des Kanals
- Wie ein silbernes Band zieht sich der Kanal durch die flache Landschaft
- Doxi am Kanal
- Links geht es zum alten Schiffshebewerk, rechts zum neuen von 1962
- Blick in die Einfahrt zum alten Schiffshebewerk
















