
Überflutete Rheinaue bei Orsoy. Gegenüber das Kohlekraftwerk Walsum.
Heute habe ich mit Doxi das historische Städtchen Orsoy am linken Niederrhein besucht. Der komplett von einem mittelalterlichen Schutzwall umgebene Ort liegt gegenüber von Alt-Walsum, dem nördlichsten Stadtteil von Duisburg. Mit diesem ist Orsoy über eine traditionsreiche Rheinfähre verbunden.
In der Gegend wird seit dem 19. Jahrhundert unterirdisch Steinkohle abgebaut – auch unter dem Rhein.
Aufgrund starker Bergsenken liegen einige Teile von Orsoy mittlerweile unter dem Wasserspiegel des Flusses. Der Raum Orsoy wird deshalb durch die höchsten Flussdeiche Europas gegen Rheinhochwasser geschützt.
Die nächste Zeche befindet sich gleich gegenüber in Alt-Walsum. Auf dem alten Zeichengelände steht auch das moderne Kohlekraftwerk Walsum, das alle Blicke auf sich zieht, wenn man sich von Orsoy zum Rhein wendet.
Der riesige, 180 Meter hohe Nasskühlturm gehört zum aktiven Block 10 des Kraftwerks, der bis zu 800 MW aus der Steinkohleverbrennung erzielt. Da hat man dem beschaulichen Orsoy ein ganz schönes Monstrum vor die Nase gesetzt …
- Wanderkarte unserer Tour
- Wallanlage um Orsoy
- Rheintor von 1937
- Blick vom Rheinwall nach Norden
- Doxi vor dem alten Pulverturm
- Evangelische Pfarrkirche
- Evengalisches Pfarrhaus von 1908
- Katholische Pfarrkirche
- Haus auf der Einkaufstraße
- Alte Stadtmauer
- Der frühere „Kuhteich“ außerhalb der Wallanalge
- Hinter dem Rheinwall sind einige Alpakas zu Hause
- Dort weiden die Alpakas
- Obstbaumwiese am Friedhof
- Die Fähre läuft ein
- Wir setzen mit der Fähre nach Duisburg-Walsum über
- Was für ein Turm – 180 Meter hoch

















