
August Macke, „Gemüsefelder“ von 1911
August Macke (1887 – 1914) war einer der bekanntesten deutschen Maler des Expressionismus. Er wurde in Meschede geboren und lebte später in Bonn, wo das Kunstmuseum Bonn heute über eine der umfangreichsten Macke-Sammlungen mit Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen verfügt.
Der heute als typisch für Macke empfundene Stil ist geprägt durch die Beschäftigung mit der Wirkung des Lichts und durch die Verwendung reiner, leuchtender, harmonierender Farben.
Seine Bilder wirken heiter und leicht. Sie zeugen von der Sehnsucht nach einer intakten Welt, in der der Mensch im Gleichklang mit den Dingen steht, die ihn umgeben.
Das Kunstmuseum präsentiert seine Werke im Kreis der Rheinischen Expressionisten dieser Zeit. Dazu zählen u.a. Franz M. Jansen, Helmuth Macke, Carlo Mense, Heinrich Nauen, Paul Adolf Seehaus und Hans Thuar.
Die Bilder zeugen von einem spannenden Aufbruch in die Moderne, Die Rahmungen aus dieser Zeit wirken teilweise noch „Kaiserlich“ verstaubt, doch die Bildinhalte und der Stil sind es bereits nicht mehr.
- Heinrich Campendonk, Mann und Maske, 1922
- Robert Delauny, Formes Circulaires, 1913
- Heinrich Campendonk, Gleb-weiß Kuh vor Häusern, 1913
- Horst Antes, Dreiäugige Figur mit schwarzer Weste, 1964
- Hans Thuar, Kopf eines Türken, 1911
- August Macke, Merienkiche mit Häsern und Schornstein, 1911
- August Macke, Seiltänzer, 1914
- August Macke, Mädchen mit blauen Vögeln, 1914
- Erich Heckel, Badende, 1914
- Hans Thuar, Gemüsefelder, 1911
- August Macke, Garten am Thuner See, 1914
- Heinrich Campendonk, Pferde-Komposition, 1912
- Hans Thuar, Rheinische Landschaft, 1912
- August Macke, Rotes Haus im Park, 1914
- Hans Thuar, Raddampfer unter Brücke, 1923















