
Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke
Gestern noch goldenes Oktoberwetter, heute trister Herbstblues, so schnell kann es in diesen Tagen gehen. Und dann auch noch die Zeitumstellung. Plötzlich geht die Sonne bereits um kurz nach 17 Uhr unter. Die dunkle Jahreszeit ist da. Aber nützt ja nichts.
Spannend finde ich, dass man zwischen Hohenlimburg und Iserlohn auf wenigen Quadratkilometern ganz unterschiedliche Erdschichten ausmachen kann, die zeitlich Millionen von Jahre auseinander liegen.
Normalerweise bleiben diese Schichten in der Erdkruste verborgen, doch weil sich das Gebirge hier aufgefaltet hat und später teilweise abgetragen wurde, liegen diese Schichten nun an der Oberfläche nebeneinander.
Von der Spitze des Steltenbergs steigen wir hinunter zur Lenne und überqueren diese, um unseren Rückweg nach Hohenlimburg anzutreten. Kurz vor dem Ortsrand müssen wir ein tief eingeschnittens Bachtal ohne offiziellen Übergang oder Brücke queren. Sonst wird ein Umweg von mehreren Klometern fällig.
Gut, dass in den letzten Tagen wenig Regen gefallen ist. So ist der Bach kaum mehr als ein Bächlein. Nur die steilen Flanken mitten in der Vegetation sind nicht leicht zu erklimmen. Doch auch das meistern wir. Doxi mit ihrem Allradantrieb, und ich, indem ich mich an Bäumen festhalte und hochziehe.
- Wanderkarte unserer Tour
- Haus in Hohenlimburg aus dem Jahre 1800
- Haus in Hohenlimburg aus dem Jahre 1901
- Immer noch blüht etwas
- Ruine am Steltenberg
- Infotafel zum Steinbruch
- Auf wenigen Kilometern tummeln sich Erdschichten mit Millionen Jahren von Abstand
- Blick in den Baggersee unterhalb des Steinbruchs
- Blick in den Kalksteinbruch vom höchsten Punkt des Stelenbergs
- Durch dieses steile Bachtal müssen wir durch
- Brothers in Arms
- Kunstwerk am Bahnhof von Hohenlimburg
- Wildwasserkanuten in der Lenne













