
Grüße aus Feldbach mit der Villa Hold im Hintergrund
Eigentlich wollte ich heute von Graz in Richtung Westen weiterreisen mit dem Ziel Klagenfurt. Doch die Stadt am Wörthersee liegt den ganzen Tag unter Regen. Also weiche ich für 24 Stunden Richtung Südosten aus und tauche tiefer in die Steiermark ein.
Da ist zum einen die Pfarrkirche hl. Leonhard im Stil der Neorenaissance. Weil deren Glockenturm am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde, hat man Anfang der 1960er Jahre einen frei stehenden Glockenturm mit einer Gesamthöhe von 72 m als Betonkonstruktion errichtet.
Zwanzig Jahre später wurde der schmucklose Turm von Mitgliedern der Kirchengemeinde mit über 2000 Farbfeldern bemalt. Das Kunstwerk wurde nach dem Entwurf „Bild der Demokratie“ des Grazer Malers Gustav Troger ausgeführt und bildet einen schönen Kontrast zum verschnörkelten Kirchenbau ganz in Weiß.
Neben der Kirche steht die schmucke Villa Hold, zwischen 1890 und 1892 im Auftrag einer reichen Brauereiwitwe im neugotischen Stil errichtet. Heute befindet sich darin die Stadtverwaltung von Feldbach.
Etwas weiter hat man eine alte Furt an der Raab sehr hübsch gestaltet, mit einem Übergang, den man trockenen Fußes überschreiten kann. Dort stärkt sich Doxi im Fluss, bevor es für und weitergeht nach Jagerberg.
- Wanderkarte unserer Tour
- Wehr an der Raab
- Kniefall am Raabweg
- Furt an der Raab
- Kunstobjekt an der Schule
- Rest der alten Stadtbefestigung
- Mariensäule am Marktplatz
- Altes Rathaus am Marktplatz
- Villa Hold am Kirchplatz
- Pfarrkirche hl. Leonhard neben der Villa Hold
- Pfarrkirche hl. Leonhard mit modern gestaltetem Glockenturm
- Osterdeko am Marktplatz
- Osterdeko am Marktplatz
- Sehenswertes Ensemble am Kirchplatz














