
Da sind sie wieder, die Tulpenfelder rund um Glehn
Anfang April, endlich ist es wieder so lange hell, dass man abends noch eine Fahrradrunde drehen kann.
Unterwegs halten wir kurz an der Lourdes-Grotte am Nikolauskloster bei Scherfhausen an, um ein Kerzlein für unsere Lieben anzuzünden.
Anschließend geht es zu den Truthähnen von Damm, die mit ihrer bezaubernden Hässlichkeit immer ein sehenswertes Schauspiel bieten. Drei Männchen, weiß, braun und schwarz, buhlen derzeit um ein Weibchen.
Die Aspiranten plustern sich mächtig auf und geben lustige Geräusche von sich. Jeder versucht, sich noch größer zu machen und den Konkurrenten vom Weibchen wegzuschieben.
Das wirkt oberflächlich ganz harmlos, aber eines der Männchen sieht bereits ordentlich gerupft und mitgenommen aus. Ob da die Konkurrenz mit ihren spitzen Spornen oberhalb der Füße zugelangt haben?
Weiter geht es durch die Landschaft zwischen Damm und Holzheim auf der Suche nach Tulpenfeldern. Ihre Position wechselt jährlich, doch zwischen Damm und dem Autobahnanschluss zur A46 entdecken wir tatsächlich die ersten blühenden Tulpen-Reihen. Herrlich sieht das aus.
Unter einem kontrastreichen April-Himmel mit vielen weißen Wolken steuern wir anschließend die Raketenstation an, wo wir uns die Ausstellung mit Werken von Bertram Jesdinsky anschauen wollen.
Obwohl die Sonne scheint, ist es noch ordentlich kalt. Aber egal, endlich wieder abends mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, das ist, was zählt.
- Lourdes-Grotte am Nikolauskloster
- Balzende Truthähne in Damm
- Die Kollegen plustern sich am gesamten Körper auf
- Haus der Musik an der Langen Fooundation
- Was für Farben





