
Fachwerknachbau im Zentrum von Schleiden
Das hat es bei mir noch nie gegeben, dass ich mehr als eine Woche auf einem Womo-Stellplatz verbracht habe, wie jetzt in Gemünd. Aber mir gefällt es hier gerade sehr gut und die kommenden Tage versprechen viel Sonnenschein. Vielleicht stößt ja sogar mein Schatz am Wochenende wieder zu uns. Dann wäre das Glück perfekt 🙂
Deshalb fahre ich nach Schleiden und nutze dies für einen Bummel durch das historische Zentrum der ehemaligen Kreisstadt.
Der Ort war im Mittelalter Sitz der Grafschaft Schleiden, die erst zum Herzogtum Luxemburg und später zu den Niederlanden gehörte. Erst im Zuge des Wiener Kongresses von 1815 fiel die Region an das Königreich Preußen und war ab 1871 Teil des Deutschen Reichs.
Die Stadt im Tal der Olef wird überragt vom Schloss Schleiden und der zugehörigen Schlosskirche. Das Schloss, das bis ins späte Mittelalter als Burg fungierte, beherbergt heute u. a. ein Altersheim.
Die Schlosskirche „St. Philippus und Jakobus“ ist ein dreischiffiger Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert. Mit ihrer im Original erhaltenen Rokoko-Orgel von 1770 gilt sie heute als eine der bedeutendsten spätgotischen Kirchen der Nordeifel. Leider war die Kirche bei meinem Besuch verschlossen. Sonst hätte ich mir insbesondere die Orgel gerne einmal angeschaut.
- Pont l’Abbé-Turm an der Olef
- Das Franziskus-Haus, ein ehemaliges Kloster
- Kunstmuseum am Franziskus-Haus
- Kunst an der Außenfassade des Museums
- Fachwerk im Ortszentrum
- Blick von der Urft hinauf zum Schloss
- Reste der Burg, aus der das Schloss entstand
- Innenhof des Schlosses
- Schlosskirche
- Blick vom Schlossplatz zur Schlosskirche und de Pfarrhas
- Kunst im öffentlichen Raum
- Pfarramt neben der Schlosskirche












