
Einem Herzensmenschen gewidmet (Sarkis, Arc-en-ciel comme mesure No 5, 2022)
Erneut habe ich mich in diesem Herbst auf die Art Cologne gefreut. Wo sonst kann man an einem einzigen Ort so vielfältige Gegenwartskunst erleben? Und doch hat sich der Messebesuch in diesem Jahr anders angefühlt. Ob es daran lag, dass ich vor dem Einlass in der Kälte mehr als eine Stunde warten musste, weil ich kein VIP-Ticket hatte? Man weiß es nicht.
Ich hatte den Eindruck, dass diesmal mehr jüngere Galerien und weniger das Top-Segment vertreten war, obwohl angeblich schon am Vernissage-Abend ein Baselitz für fast 900.000 Euro den Besitzer wechselte. Auf jeden Fall wirkte die präsentierte Kunst auf mich frischer und quirliger als in den vergangenen Jahren.
Plastiken sind unter den ausgestellten Werken weiter auf dem Rückzug, was ich schade finde. Und man spürt, dass Köln nicht mehr mit den ganz großen Kunstmessen mithalten kann, weil das Geld woanders sitzt. Aber soll es doch.
Eine ganze Reihe von Künstlern erkenne ich mittlerweile am Stil ihrer Arbeiten und manche hier zum Verkauf präsentierten Werke habe ich schon in Ausstellungen angeschaut. Das ist dann immer ein nettes „Wiedersehen“. Hier kommt alles, was mich auf meinem dreistündigen Messerundgang angesprochen hat.
- Tim Berresheim, Gelb-violette Exerzitie im Auge, 2024, schon ab 49.000 Eu
- Jörg Immendorff, Beuys mit Affe, 2005
- Mark Francis, Untitled (Red Shade), 2024
- Claus Richter, Masken, 2024
- Günter Fruhturnk, Aufruhr, 1974
- Andy Warhol, Cologne Cathedral, 1985, 48.000 Eu
- Keith Harin, Andy Mouse, 1985
- Doug and Mike Starn, Sky 2, 2024
- Beat Zoderer, 2019
- Rene Wirths, Imagine (oben) + Solution (unten), 2024
- Werk von Daniel Knorr
- Gülbon Ünlü, Dark Light, 2024
- Jiari Georg Dokoupil, Untitled, 71.000 Eu
- Andy Warhol, Hammer and Sickle, 1977
- Maki Na Kamura, Hirute und Buch III, 2024
- Lee-At Meyerov, Entaglement through space and time, 2024
- Gerd Arntz, Week-End, 1921
- Nevin Aldag, Jali Animal 1, 2018
- Steffen Lenk, Untitled, 2024
- Cordula Schleime, Princess Katulane, 1999, 45.000 Eu
- Werk von Dudubloom More
- Adam Saks, The Oracle, 2024, 15.750 Eu
- Asger Jorn, Le Voie Lacrymogene, 1968
- Fredrik Vaerslev, Untitled, 2022
- Ernst Wilhelm Nay. Mit fünf grünenPunkten, 1956
- Jörg Immendorff, Es gibt keine Hölle, 1985
- Alicia Viebrock, Ohne Titel, 2024
- Markus Huemer, Der Tod stellt aus versorgungsrechtler Sicherdie stäkste Form der Dunesunfähigkeit dar, 2023
- Henriette Grahnert, Versuchsaufbau einer Schwarzweißmalerie, 2024
- Georg Baselitz, Acuh ohne Schnee Winter, 2005
- Fabian Marcaccio, Post Global Stimmung, 2022
- Kevin Demery, Rapture, 2024
- Bernd Zimmer, Reflexion über Fluss. Baum, 2015, 32.500 Eu
- Andy Warhol, Saint Appolonia, 1984, 14.000 Eu
- A.R. Penck, OhneTitel, 1982
- Mak Wilson, e22002, 2011, 2.300 Eu
- Werk von Thoams Hartmann
- Walter Stöhrer, Balck and Go I, 1981
- Tim Berresheim, Condition Tidiness Rude Wood I, 2008
- Troika, Forest Filled with Pines an Elscetronics, 2024
- Julian Charriere, Sun Sets in Stone Alethopteris, 2024
- Otto Muehl, Massaker von Marzabotto, 1983
- Koen Doodeman, Strelitzia III, 2024
- Matthias Blitzer, The off-kilter air around a pepetual cocoon, 2018
- Werk von Elisa Alberti
- Markus Lüpertz, Harlekin, 2021
- Logan T. Sibrel, Tangled Blue, 2023
- Natascha Schmitten, Double-stranded, 2019
- Yael Bartana, Spaceship, 2004
- From other Perspectives
- Don’t Say No to Me





































































