
Und plötzlich öffnete sich der Himmel
Büttgen, 14. November 2024
Um mich herum höre ich gerade ganz oft: „Der November schlägt mir aufs Gemüt“. Ich glaube, jetzt hat es auch mich ein wenig erwischt. Ist aber auch einfach brutal grau und trist zurzeit.
Da ist man dankbar für jeden Sonnenstrahl, der der Landschaft wieder etwas Farbe verleiht. So wie heute auf meiner Feldrunde mit Doxi. Nur leider währte diese Episode kaum zehn Minuten.
Das alles erinnert mich an eine Strophe aus einem Gedicht von Erich Kästner: „Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor. Dir Wind ritt johlend durch das Land der Farben. Die Bäume weinten und alle Farben starben. Nun sind die Tage grau wie nie zuvor, und der November trägt den Trauerflor.“
Na, vergeht auch wieder.
- Ein warmes gelb-orange, bitte mehr davon
- Überall fallen gerade die Blätter
- Der Traum vom Herbsbunt lebt – für einen Augenblick
- Ahorn-Laub am Boden nach einer kalten Nacht
- Rot, Gelb, Grün: Vergänglich wie eine Ampel-Koalition





