
Reste eines Kleinkastells an der ehemaligen Römerstraße von Trier nach Neuss in der Nähe der Urft
Bevor es bei uns im Rheinland für zehn Tage richtig heiß wird (bis zu 35°), waren wir heute noch einmal bei lieblichen Temperaturen in der Eifel wandern.
Unsere Tour beginnt in Nettersheim und führt uns zunächst durch das Tal des Genfbachs. Am Enzenberg steigen wir durch Felder und Wiesen bis zur Wanderhütte „Waldmusik“ auf.
Eine Infotafel weist darauf hin, dass der Nettersheimer Wald in der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1990 besonders schwer vom Orkan Wiebke getroffen wurde.
Die entstandenen Schäden waren immens und der Wald musste anschließend unter erheblichen Mühen und Aufwendungen wieder aufgeforstet werden konnte.
Nur die hier angepflanzte Frühstücksbuche, der die Tour ihren Namen verdankt, hat es leider nicht geschafft. Sie steht vertrocknet neben der Infotafel.
Weiter folgen wir dem Wellenbach durch sein schönes Tal hinunter zur Urft. Uns fällt auf, dass in diesem Bereich viele Schmetterlinge unterwegs sind. Schön ist das!
An der Urft treffen wir entlang der historischen Römerstraße von Trier nach Neuss auf verschiedene Bodendenkmäler. Dort soll sich einstmals die Siedlung „Vicus Marcomagus“ befunden haben.
Ausgegraben wurden unter anderem ein Kleinkastell, Fundamente von Landhäusern und Kalkbrennöfen. Auf einem Hügel oberhalb der Urft befindet sich die Görresburg, ein gallorömischer Tempelbezirk mit einem Heiligtum der Matronae Aufaniae.
Dahinter laufen wir zurück nach Nettersheim, wobei wir an dem hübschen kleinen Wohnmobilstellplatz der Gemeinde vorbeikommen. Nach dreieinhalb Stunden und 14 Wanderkilometern erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt in Nettersheim.
- Pfarrkirche St. Martin in Nettersheim
- Pferde auf den Weiden oberhalb des Genfbachtals
- Wildblumenwiese am Enzenberg
- Glückliche Eifelrinder mit Nachwuchs am Enzenberg
- Infotafel im Nettersheimer Wald zu den Aufforstungen nach dem Orkan Wiebke 1990
- Die Wiederaufforstung hat funktioniert – nur die Frühstücksbuche hat es leider nicht gepackt
- Viele schöne Schmetterling säumen unseren Weg, hier ein Tagpfauenauge
- Der „große Perlmuttfalter“ lebt unter anderem auf Wiesen, in Heiden und Mooren
- Lichtung im Nettersheimer Wald
- Hier hat man eine Beobachtungswand für die Hirsch-Brunft im Spätsommer aufgestellt
- Wir haben einen schönen Rastplatz auf einer frisch gemähten Wiese im Schatten einer großen Kiefer entdeckt
- Infotafel am Gallo-römischen Tempelbezirk auf der Görresburg
- Rekonstruierte Steinmauern im Heiligtum der Matronae Aufaniae
- Bildnis der verehrten Matronen
- Hinweistafel zu den entdeckten Überresten der Römersiedlung Vicus Marcomagus
- Blick hinunter ins Urfttal
- Wildblüte an der Urft
- Panoramablick vom Enzenberg ins Genfbachtal


















