
Burg Kempen, um 1400 von den Kölner Erzbischöfen als Bastion gegen die Grafen von Geldern errichtet
Hilfe, ich bin unter-wandert 🙂 Nachdem mich die Sommerhitze nun bereits zehn Tage an den Schreibtisch gekettet hat, habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten.
Kempen liegt westlich von Krefeld und gehört zum Kreis Viersen. Die Stadt liegt mitten in der Niederrheinebene auf einer flachen Mittelterrasse, die von einer dicken Lössschicht bedeckt ist. Das begünstigt die landwirtschaftliche Nutzung der Böden.
Auf unserer Tour rund um die Stadt kommen wir an vielen Bauernhöfen und ausgedehnten Feldflächen mit Rotkohl und Weißkohl vorbei, der hier am Niederrhein „Kappes“ genannt und nach der Ernte zu Sauerkraut verarbeitet wird.

Wir folgen dem Altstadtrundweg
Kempen stand im Mittelalter unter dem Einfluss der Kölner Erzbischöfe und wurde im 13. Jahrhundert zur Stadt mit Marktrecht erhoben. Von 1396 bis 1400 wurde die kurkölnische Burg errichtet, die noch heute ein Wahrzeichen der Stadt darstellt.
Die Burg steht am nordöstlichen Rand der kreisrunden Stadtmauer, die die historische Altstadt umschließt und noch heute in großen Teilen erhalten ist. Von den einstmals vier großen Stadttoren steht allerdings nur noch das nach Norden gerichtete Kuhtor.
Daneben gibt es in der Altstadt viele malerische Gassen und gut erhaltene Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten zu bestaunen. Richtig hübsch ist es hier und sehr angenehm zu flanieren. Wieder einmal wundere ich mich, dass ich doch noch nicht alles in meiner Umgebung kenne – aber die Lücken schließen sich langsam.
- Waldflächen am Rande von Kempen
- Doxi sucht den Schatten und läuft deshalb voraus
- Nein, das sind keine Johannisbeeren. Vorischt, giftig!
- Alter, wiederhergestellter jüdischer Friedhof
- Blick vom ehemaligen Burggraben auf die Burg
- Rückwärtiger Zugang zur Burg
- Skulptur vor dem städtischen Kramermusuem
- Hier beginnt der „Kempener Grenzsteinweg“
- Das ehemalige Franziskanerkloser neben der Burg, heute ien Kulturforum
- Besonders hübsch: Die alte Schulstraße
- Typsche Backsteinarchitektur am Markt
- Denkmal „Die Kappesbauern“ am Rande der Alstadt hinter dem historischen Gebäude, in dem heute die Sparkasse residiert
- Blick von der Peterstraße zur Propsteikirche
- Die Propsteikirche St. Maria Geburt im Herzen der Altstadt
- Portal der Propsteikirche
- Heilig-Geist-Kapelle in Sichtweite der Propsteikirche
- Das Kuhtor, Stadtseite
- Das Kuhtor, Landseite
- Typisches kleines Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert am Kuhtor
- Süße Schafe an einem Blumenladen in der Altstadt
- Viele hübsche Restaurants gibt es in der Altstadt
- Könnte dieser Hahn krähen, es würde bestimmt sehr bunt klingen
- Modell der früheren Stadtbestigung am Peterturm mit doppeltem Wassergraben
- Auch das gibts am Rande der Altstadt: Bahaus-Architektur aus den 1920er Jahren
- Fabrikantenvilla am Rande der Altstadt bei der Turmmühle
- Turmmühle am Hessenwall
- Panoramaaufnahme von der Frontseite der Burg




























