
Blick vom Stintmarkt am Lüneburger Hafen au das Alte Kaufhaus und den Verladekran. Und meine Freunde von der Häkelguerilla waren offensichtlich auch schon da 🙂
Nach drei schönen Tagen in der Lüneburger Heide verlassen wir den Naturpark und fahren weiter in die namensgebende Stadt: nach Lüneburg. Ich habe gar keine Erwartungen an die ehemalige Hansestadt an der Ilmenau, die rund 50 Kilometer südöstlich von Hamburg liegt. Mecklenburg-Vorpommern und damit die ehemalige Deutsch-Deutschen-Grenze sind von dort nur 15 Kilometer entfernt.
Die Menge und Pracht der Häuser lässt den früheren Wohlstand erahnen, der durch eine lange Monopolstellung als Salzlieferant für den norddeutschen Raum entstand. Das Lüneburger Salz wurde benötigt, um die in der Nord- und Ostsee gefangenen Heringe einzupökeln und so konserviert als Fastenspeise im Binnenland anzubieten.
Das Viertel am Kalkberg im Westen der Altstadt sitzt auf einer riesigen Saline, die viele Jahrhunderte lang abgebaut wurde. Weil der Salzstock vom Grundwasser abgelaugt wird, senkt sich die Erdoberfläche darüber allmählich ab – noch heute um bis zu 3 mm jährlich.
So entstand ein Senkungsgebiet. Häuser und Kirchen am Rande dieses Gebietes verloren ihre Stabilität und mussten abgerissen werden. Das war der maßgebliche Grund, warum die Salzförderung im Jahre 1980 endgültig eingestellt wurde.
Nach drei Stunden in der Altstadt verlassen wir Lüneburg wieder in Richtung Uelzen, aber ich bin sicher, hier werde ich irgendwann noch einmal mit dem Wohnmobil vorbeischauen. Denn ich bin jetzt ein Fan dieser Stadt. Lüneburg ist wirklich toll. Kommt alle her und schaut es euch an 🙂
- Karte unserer Stadtwanderung
- Platz „Am Sande“ mit Blick auf die historische Stadtkirche St. Johannis
- Giebelhäuser am Platz „Am Sande
- Platz „Am Sande“ von der Kirche St. Johannis aus gesehen
- Ein herausragendes Beispiel norddeutscher Backsteinarchitektur – „der Schütting“, heute Sitz der Industrie- und Handelskammer
- Das Rathaus Lüneburg, vom Marktplatz aus gesehen
- Fassadendetails am Rathaus
- Malerei am Rathaus
- Malerei am Rathaus
- Innenhof des Rathaus-Karrees
- Innenhof des Rathaus-Karrees
- Rückwärtiges Gebäude des Rathaus-Karrees
- Rückwärtiges Gebäude des Rathaus-Karrees
- Blick auf den Hafen an der Ilmenau. Im Hintergrund: die Alte Mühle
- Der Alte Kran am Stintmarkt
- Blick auf den Stintmarkt am Hafen
- Haus am Stintmarkt
- Frontseite des Alten Kaufhaus am Stadthafen, heute ein Hotel
- Haus neben dem Alten Kaufhaus am Stintmarkt
- Turm der „Bachkirche“ St. Michaelis
- Häuser an der St. Michaelis Kirche in der Straße Am Iflock
- Gasse in der Lüneburger Altstadt
- Gasse in der Lüneburger Altstadt
- Die Alte Rathsapotheke
- Invasion einer Armee der Entchen in einem Geschäft am Marktplatz
- Senkungsgebiet in der Straße Auf dem Meere am Kalkberg
- Senkungsgebiet in der Straße Auf dem Meere am Kalkberg
- Historisches Kaufmannshaus
- Giebel aus verschiedenen Jahrhunderten
- Malerei auf einem Stromkasten
- Haus in der Stintgasse
- Stintmakt am Hafen von Lüneburg
- Häuser am am Stintmarkt
- Blick auf den Stintmarkt
- Brunnen in der Neuen Straße
- Häuser mit Innenhof in der Neuen Straße
- Kanaldeckel mit dem Symbol für die Formel „Mons, Pons, Fons“ (Berg, Brücke, Quelle)
- Panoramabild vom Stintmarkt






































