
Blick hinauf zum Schloss Sanssouci
Am Ende einer stürmischen Nacht in Werder/Havel fahre ich mit Doxi am frühen Morgen nach Potsdam weiter, rund 20 km von Werder entfernt. Nach unserer Reifenpanne auf der Autobahn gestern hat sich der Stress ein wenig gelegt. Aber wir müssen weiter in der Region bleiben, um auf einen Ersatzreifen zu warten.
Als Erstes laufe ich mit Doxi zum Schlosspark Sanssouci. Vor vier Jahren war ich schon einmal dort. Doch damals hatte ich nur wenig Zeit. Diesmal will ich mir alles einmal in Ruhe anschauen.
Fast drei Stunden verbringen wir bei schönstem Frühlingswetter im Park und es ist einfach nur herrlich: Die prächtigen und ganz unterschiedlichen Bauten, die frisch ergrünte Natur und die weiten Wiesenflächen, auf denen sich Doxi bei der Jagd nach Stöcken richtig austoben kann. So gelingt es mir, nach und nach die Schrecken des vergangenen Tages beiseite zu schieben.
Die Keimzelle des weitläufigen Parks bildet das Schloss Sanssouci (dt: ohne Sorge) mit seinen berühmten Weinbergterrassen, das der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 nach eigenen Skizzen errichten ließ. Heute wird das kleine Sommerschloss im Stil des Rokoko gerne als „preußisches Versaille“ bezeichnet.

Skulptur des Erbauers von Schloss Sanssouci:: König Friedrich II. von Preußen
In Sanssouci komponierte, musizierte und philosophierte der Monarch, der das Land Preußen 46 Jahre regierte. Und hier wurde er 1786 neben seinen geliebten Hunden auch in einer Gruft beigesetzt.
Unterhalb der Terrassen, im Parterre, entstand ab 1745 ein Ziergarten im barocken Stil mit Rasenflächen, Blumenbroderien und flankierenden Bosketten.
Über die Jahrhunderte wurden rund um den Park und das Schloss Sanssouci weitere, teils noch viel größere repräsentative Bauten errichtet. Seit 1990 stehen sie als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO. Traumhaft finde ich das alles. Ein richtiger Balsam für meine Seele.
- Wanderkarte unserer Tour
- Ägyptischer Obelisk am Eingang zum Park Sanssouci
- Das „grüne Gitter“ am früheren Haupteingang zum Park Sanssouci
- Grünanlage am Parkeingang beim Obelisken
- Dreidimensionale Darstellung des Parks mit seinen Bauten
- Die Friedenskirche am Rande des Parks Sanssouci
- Blick hinauf zur Bildergalerie an der Ostseite des Parks Sanssouci
- Die berühmte Südansicht auf Schloss Sanssouci mit den Weinbergterrassen
- Skulptur vor den Weinbergterrassen
- Die Neuen Kammern mit der Holländer-Mühle im Hintergrund
- Das Orangerieschloss, auch Neue Orangerie genannt, ließ Friedrich Wilhelm IV. errichten
- Viel Platz zum Stöckchenschmeißen
- Der Park ist reich an Skulpturen aus der klassischen griechischen und römischen Mythologie
- Gerade frisch erblüht: Die prächtigen alten Bäume im Park Sanssouci
- Einer von mehreren eisernen Gartenpavillons im Park Sanssouci
- Das Chinesische Haus, von Friedrich dem Großen zur Ausschmückung seines Zier- und Nutzgartens errichtet
- Das Neue Palais an der Westseite von Park Sanssouci
- Portal an der Gartenseite des Neuen Palais
- Skulpturen an der Gartenseite des Neuen Palais
- Seitenblick auf das Neue Palais, im Hintergrund die Communs
- Frontseite des Neuen Palais im Park Sanssouci
- Säulengang in der Mitte der Communs
- Die Communs gegenüber der Fronseite des Neuen Palais an der Westseite des Parks Sanssouci
- Aufgang am linken Bau der Communs
- Rechter Bau der Communs
- Triumphbogen an den Communs
- Gärten hinter dem Schloss Charlottenhof, Sommersitz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der spätere König Friedrich Wilhelm IV.
- Die Römischen Bäder
- Seitenblick auf die Römischen Bäder
- Doxi im See an den Römischen Bädern
- Prächiges Tor an einem Seitenzugang zum Park
- Skulptur des Erbauers von Schloss Sanssouci:: König Friedrich II. von Preußen, der „alte Fritz“
































