
Abtei Maria Laach
Wir haben den Hunsrück und die Mosel verlassen und sind wieder in Richtung Norden gefahren, bis die grauen Wolken Platz gemacht haben und der blaue Himmel zum Vorschein kam. Gelandet sind wir in der Vulkaneifel am Laacher See auf einem Waldparkplatz unter mächtigen Buchen.
Die sechstürmige Klosterkirche, das Laacher Münster, ist eine gewölbte Pfeilerbasilika mit prachtvollem Westeingang, dem sogenannten Paradies . Sie gilt als eines der schönsten Denkmäler der romanischen Baukunst aus der Salierzeit in Deutschland.
Ein Teil des Baumaterials stammt aus den Steinbrüchen am See, der vulkanischen Ursprungs ist. Dies zeigt sich noch heute in Form von Ausgasungen. Der ovale See ist mit rund 3,3 km² der größte See in Rheinland-Pfalz und wird vollständig von einem mehr als 100 m hohen bewaldeten Wall umgeben.
Wie ich aus den Infotafeln am See erfahre, handelt es sich geologisch gesehen um eine wassergefüllte Caldera – ein mehr oder weniger kreisrundes Becken, das durch das Absacken der Decke der entleerten Magmakammer unterhalb des Vulkans entstanden ist.
Am Mittag ist in der Abtei und auf den Uferwegen rund um den See richtig viel los. Als wir später am Tag zu einer Abendrunde um den See aufbrechen, hat sich der Trubel längst wieder gelegt. Allerdings fängt es auf halber Strecke richtig stark an zu regnen. Als wir nach einer knappen Stunde im Regen wieder am Wohnmobil eintreffen, bin ich bis auf die Unterhose durchnässt. Aber kein Problem, ich habe im Wohnmobil genug Anziehsachen dabei. Und für Doxi gibt es ein feines Handtuch zum Abtrocknen.
- Wanderkarte unserer beiden Touren
- Infotafel am See
- Doxi im Laacher See
- Doxi im Laacher See
- Auf dem Uferweg an der Südseite des Sees
- Landwirtschaftliche Flächen am See
- Bootsverleih am See
- Kuhherde auf den Wiesen zwischen der Abtei und dem See
- Lageplan der Abtei
- Engelsfigur auf dem Vorplatz
- Westportal des Laacher Münsters
- Das Paradies an der Westseite des Laacher Münsters
- Der Löwenbrunnen im Paradies
- Blick in den Kircheninnenraum
- Grabmal des Pfalzgrafen Heinrichs II. von Laach
- Chorraum mit großem Mosaik
- Mosaik im Seitenschiff
- Krypta unter dem Chorraum
- Hier habe ich ein Kerzlein für meine Mutti angezündet





















