
Blick über die Peene zur Innenstadt
Wir verbringen den Vormittag in der schönen Hansestadt Anklam am Übergang zur Halbinsel Usedom. Von hier stammt der berühmte Luftfahrtpionier Otto Lilienthal, dem die Stadt ein Museum gewidmet hat.
Östlich von Anklam befindet sich mit der Zecheriner Brücke eine von zwei Straßenbrücken über den Peenestrom auf die Insel Usedom. Die Andere verläuft weiter nördlich bei Wolgast.
Bereits im ersten Jahrhundert v. Chr. wanderten Germanen in das Peeneurstromtal ein. Im 7. und 8. Jahrhundert ist eine erste Slawenansiedlung im Bereich des heutigen Pferdemarktes nachweisbar. Stadtrechte erhielt Anklam etwa um das Jahr 1250.
Im Zweiten Weltkrieg gehörte Anklam neben Eberswalde und Freiburg i.B. zu den drei einzigen deutschen Städten, die von der eigenen Luftwaffe bombardiert wurden, um den Gegner aufzuhalten.
Aber auch durch die Angriffe der Alliierten war bei Kriegsende vom historisch vielfältigen Bauensemble der Stadt aus Backsteingotik, Barock und Fachwerk nahezu alles zerstört.
Die DDR errichtete in den entstandenen Baulücken fast ausschließlich Plattenbauten, von denen eine ganze Reihe – etwa die am Marktplatz – nach der Deutschen Wiedervereinigung wieder niedergerissen wurden. Damit wurde einer gefälligeren Bebauung Platz gemacht, die mehr an das historische Anklam erinnert. Und damit wirkt Anklam heute durchaus einladend.
- Frühere Heilig-Geist-Kirche
- Häuser an der Marienkirche
- Städtisches Amt in historischem Gebäude
- Marienkirche
- Fischerstraße
- Pulverturm
- Ehemaliges Postamt, heute Hotel
- Nikolaikirche
- Steintor, ein Wahrzeichen Anklams
- Dorothe-Kolwitz-Schule
- Typische Bebauung außerhalb des Inneren Zentrums
- Markttag am Rathaus (links), rechts die Nikolaikirche












